18. Dezember | Adventskalender

Der musikalische Adventskalender

18. Dezember

Weihnachtliche Ohrwürmer aus Amerika

Heute begeben wir uns noch einmal über den großen Teich – in die Vereinigten Staaten von Amerika. Wir sehen Häuser und Gärten, die in funkelnde Weihnachtslandschaften verwandelt werden. Außerdem gibt es ein Wiederhören mit zwei weihnachtlichen Ohrwürmern aus der Neuen Welt: Jingle Bells und White Christmas. Diese beiden Songs, die vom nordamerikanischen Kontinent zu uns herüberschwappten und sich auf der ganzen Welt verbreiteten, kennen wir wohl alle!

Spiritual & Secular Song

Das Thema des musikalischen Adventskalenders vom 17. Dezember war das sogenannte ‚Negro Spiritual‘ bzw. das afroamerikanische Spiritual – im Unterschied zum Spiritual Song, dem angloamerikanischen Spiritual  der weißen Bevölkerung.

Im musikalischen Adventskalender von heute geht es etwas säkularer und kommerzieller zu. Wie bereits im Beitrag vom 17. Dezember erwähnt, wurden die christlichen Weihnachtsbräuche in den Vereinigten Staaten auch mitgeprägt durch alte Bräuche aus vorchristlicher Zeit. Dies hat auch einen Einfluss auf den Kommerz und das Kaufverhalten der US-Bürger. Das Weihnachtsfest wurde im Laufe der Jahre immer mehr säkularisiert und kommerzialisiert. 

Besonders in den USA schmücken die Menschen ihre Häuser und Gärten sehr aufwändig mit Lichterketten und Weihnachtsbäumen. An manchen Orten ist das aufwändige und üppige Dekorieren der Häuser und Gärten direkt zu einem ehrgeizigen Wettbewerb ausgeartet. 

Santa Claus, der Überbringer der Geschenke, ist in den USA überall gegenwärtig. Aber auch das Jesuskind, die drei Heiligen Könige und andere Objekte wie das Rentier, Elfen, Tannenbäume, Stechpalme, Lichterketten und Christbaumschmuck in allen möglichen Farben und Formen finden sich in den Auslagen der Kaufhäuser. 

In dieses Ambiente eines säkularisierten und kommerzialisierten Weihnachtsfestes passen zwei Ohrwürmer, die aufgrund ihrer Einprägsamkeit und Popularität jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit zu Kassenschlagern avancieren.  

Jingle Bells 

Jingle Bells (etwa: Klimpert, ihr Schellen, in Anspielung auf die Schellen am Pferdegeschirr) ist – im Gegensatz zum oben erwähnten Spiritual – eigentlich kein Weihnachtslied, da es säkularen Inhalts ist und der Text überhaupt keinen Bezug zum Weihnachtsfest hat. Jingle Bells ist vielmehr ein Winterlied, das von einem Pferdeschlittenrennen handelt. Das Lied wurde zwischen 1850 und 1857 vom amerikanischen Komponisten James Lord Pierpont (1822 – 1893) unter dem Titel The One Horse Open Sleigh (Der offene einspännige Pferdeschlitten) komponiert. Es wurde 1857 bei Oliver Ditson & Co. (Boston) erstmals veröffentlicht. 1859 wurde das Lied erneut veröffentlicht, diesmal unter dem Titel Jingle Bells, or The One Horse Open Sleigh.  

Es ist nicht ganz geklärt, wo genau das Lied komponiert wurde. Als Orte kommen Medford (Massachusetts) und Savannah (Georgia) in Frage. Beide Orte beanspruchen für sich, der Ort der Entstehung zu sein, und in beiden Orten befindet sich jeweils eine Gedenktafel mit dem Hinweis auf die Entstehung der Komposition. 

Nach Angaben der Medford Historical Society war das Lied inspiriert worden durch die Schlittenrennen, welche im 19. Jahrhundert auf der Salem Street zwischen Medford und dem Malden Square stattfanden. 

Im Jahre 1851 besuchte James Pierpont Mrs. Otis Watermann in Medford. Otis Watermann war die Besitzerin der Pension Seccomb Boardinghouse, der späteren Simpson-Taverne. Als Pierpont ihr das Lied auf dem Klavier vorspielte, bezeichnete Otis Watermann das Lied als „very merry little jingle“, was den Komponisten zu dem späteren Titel angeregt haben soll. 

Da das Urheberrecht auf Jingle Bells im Jahre 1857 vergeben wurde, bestehen hinsichtlich der Entstehung in Medford Zweifel, denn zu jenem Zeitpunkt wirkte James Pierpont bereits als Organist und Chorleiter an der unitarischen Kirche in Savannah, an der sein älterer Bruder John Pierpont als Pastor tätig war. Kurz vor der Vergabe des Urheberrechts hatte James Pierpont die Tochter des Bürgermeisters von Savannah, Eliza Jane Purse, geheiratet.  

1985 erklärte John Rousakis, der Bürgermeister der Stadt Savannah, das Lied zu einem „Savannah Song“ und errichtete eine Gedenktafel gegenüber der Kirche. Daraufhin entspann sich zwischen Rousakis und Michael McGlynn, dem Bürgermeister von Medford, ein unerfreulicher Briefwechsel. Beide Orte haben nun eine Gedenktafel, die sie als Entstehungsort ausweist.

Jingle Bells
J. L. Pierpont, Jingle Bells, Refrain, Public Domain, Cantorion. Original publication: published in Medford, Massachusetts, as „One horse open sleigh“

Englischer Originaltext 

Dashing through the snow in a one-horse open sleigh,
O’er the fields [hills] we go, laughing all the way.
Bells on bobtail ring, making spirits bright,
What fun it is [Oh what sport] to ride and sing a sleighing song tonight.
|:Jingle bells, jingle bells, jingle all the way.
O, what fun [joy] it is to ride in a one-horse open sleigh.:|
A day or two ago I thought I’d take a ride,
And soon Miss Fannie Bright was seated by my side.
The horse was lean and lank, misfortune seemed his lot,
He got into a drifted bank and we [we, we] got upsot.
|:Refrain:|
A day or two ago, The story I must tell
I went out on the snow, And on my back I fell;
A gent was riding by In a one-horse open sleigh,
He laughed as there I sprawling lay, But quickly drove away.
|:Refrain:|
Now the ground is white, go it while you’re young,
Take the girls tonight and sing this sleighing song.
Just get a bobtailed bay, two-forty for his speed,
Then hitch him to an open sleigh, and crack! You’ll take the lead.
|:Refrain:|

Wörtliche Übersetzung

Wir rasen durch den Schnee, in einem einspännigen offenen Pferdeschlitten,
über die Felder [Hügel] hinweg, lachen den ganzen Weg.
Glöckchen klingen am kupierten Pferdeschweif, schaffen eine fröhliche Stimmung
Was für eine Freude ist es, zu fahren und zu singen ein Schlittenfahrlied heut’ Abend.
|:Klimpert, Schellen, klimpert Schellen, klimpert den ganzen Weg.
Oh welch Freude ist es, in einem einspännigen offenen Pferdeschlitten zu fahren.:|
Vor ein, zwei Tagen beschloss ich, eine Ausfahrt zu machen,
Und schon bald saß Miss Fannie Bright neben mir.
Das Pferd war mager und dünn, Unglück schien sein Los,
Es geriet in eine Schneeverwehung, und wir, wir stürzten.
|:Refrain:|
Vor ein zwei Tagen, die Geschichte muss ich erzählen
Bin ich wieder in den Schnee gegangen, und fiel auf meinen Hosenboden;
Ein Herr fuhr vorbei, in einem einspännigen offenen Pferdeschlitten,
Er lachte, als ich der Länge nach da lag, und fuhr schnell weiter.
|:Refrain:|
Jetzt ist die Erde weiß, nutze es, solange du jung bist,
Nimm die Mädchen heute abend und sing dies Schlittenfahrlied.
Hol dir einen kupierten Braunen, der eine Meile in 2 Minuten 40 schafft,
spann ihn in einen offenen Pferdeschlitten, und lass es knallen! Du wirst in Führung gehen.
|:Refrain:| 

Die Melodie und der Text des Originals unterscheiden sich leicht von den heute gängigen Fassungen. 

Eine andere deutsche Textfassung stammt von Johannes Jorge und Wolf Hausmann: 

Wenn die Winterwinde weh’n, wenn die Tage schnell vergeh’n,
wenn im Schranke, ganz geheimnisvoll, die bunten Päckchen steh’n,
dann beginnt die schöne Zeit, auf die jeder sich schon freut.
Und die Menschen seh’n so freundlich aus und singen weit und breit.

Jingle bells, Jingle bells, klingt’s durch Eis und Schnee.
Morgen kommt der Weihnachtsmann, kommt dort von der Höh‘.
Jingle bells, Jingle bells, es ist wie ein Traum.
Bald schon brennt das Lichtlein hell bei uns am Weihnachtsbaum.

Alles sieht so festlich aus überall in jedem Haus
und es duftet fein nach Pfefferkuchen und dem Weihnachtsschmaus.
Wenn das Glöcklein dann erklingt, sollt ihr seh’n, wie jeder springt,
um zu schau’n, was ihm der Weihnachtsmann für schöne Sachen bringt.

Jingle bells, Jingle bells, klingt’s durch Eis und Schnee.
Morgen kommt der Weihnachtsmann, kommt dort von der Höh‘.
Jingle bells, Jingle bells, es ist wie ein Traum.
Bald schon brennt das Lichtlein hell bei uns am Weihnachtsbaum.

Jingle Bells, Schild in Savannah
Schild in Savannah zur Entstehung des Liedes Jingle Bells, von Deirdre, 28.02.2007, Wikimedia Commons, Public Domain, license CC BY-SA 3.0

White Christmas 

Man kann wohl nicht über amerikanische Weihnachtslieder sprechen, ohne auf das Lied White Christmas einzugehen. Im Zuge der Kommerzialisierung des Weihnachtsfestes sind die beiden Lieder Jingle Bells und White Christmas zu wahren Kassenschlagern geworden.

Das Lied White Christmas soll schon wegen seiner Popularität an dieser Stelle erwähnt werden. Der Song wurde von Irving Berlin (1888-1989) komponiert. Die 1947 veröffentlichte und von Bing Crosby gesungene Version gilt mit 50 Millionen verkauften Platten als die meistverkaufte Single aller Zeiten. Der erfolgreiche Komponist Irving Berlin konnte nicht einmal Noten lesen! Die Niederschrift seiner Werke überließ er seinem Sekretär Helmy Kresa. Diesem präsentierte Irving Berlin am 8. Januar 1940 seine neue Komposition White Christmas mit insgesamt 48 Takten. Er war damals schon der Auffassung, es handele sich bei diesem Titel „nicht nur um den besten Song, den ich jemals geschrieben habe, sondern es ist der beste Song, den jemals jemand geschrieben hat“. Auch Bing Crosby war sofort von dem neuen Song überzeugt: „Darüber brauchst du dir keine Sorgen zu machen.“

Bing Crosby stellte den Song am 25. Dezember 1941 in seiner NBC-Radioshow erstmals der Öffentlichkeit vor. Am 29. Mai 1942 wurde White Christmas – neben fünf weiteren Songs – für den geplanten Film Holiday Inn (deutscher Titel: Musik, Musik) in New York City aufgenommen. In dem Film wirkte neben Bing Crosby auch noch Fred Astaire mit.

Die Single White Christmas / Let’s Start The New Year wurde im August 1942 unter dem Schallplatten-Label Decca veröffentlicht, der Film Holiday Inn kam in den Vereinigten Staaten am 4. August 1942 in die Kinos. Bereits Ende Oktober 1942 erreichte der Song die Spitze der Pop-Hitparade und hielt diese Spitzenposition 11 Wochen lang. In den folgenden Jahren kam der Titel noch 16 Mal in die Top 30. 1945 und 1947 erreichte er noch zweimal die Spitze der Charts.  

Da das Masterband aus dem Jahre 1942 durch die häufige Benutzung beschädigt worden war, musste Bing Crosby den Song am 19. März 1947 nochmals aufnehmen. Diese Version, bei welcher der Violinpart verstärkt wurde, ist die Originalaufnahme, die bis heute – besonders vor Weihnachten – ein Kassenschlager geblieben ist. Der Film Holiday Inn erheilt 1943 den Oscar für den besten Filmsong. Nicht zuletzt aufgrund der alljährlich vor Weihnachten wiederkehrenden Plattenumsätze liegt auf White Christmas weltweit das wertvollste Song-Urheberrecht.

Aufgrund seiner großen Popularität wurde der Song White Christmas noch ein zweites Mal Grundlage für einen Film, diesmal unter dem gleichnamigen Filmtitel. Der Film White Christmas (Weiße Weihnachten) kam im Herbst 1954 in die Kinos und wurde auf Anhieb zum Kassenschlager. Wieder war Bing Crosby in der Hauptrolle, ihm zur Seite stand jedoch diesmal nicht Fred Astaire, sondern Danny Kaye. Noch im selben Jahr brachte auch Frank Sinatra eine weitere Single-Version von White Christmas heraus. Im Jahre 1957 sangen beide Künstler den Titel im Duett in Sinatras Fernsehshow auf ABC-TV. 

Nach einer Mitteilung der ASCAP (American Society of Composers, Authors and Publishers) aus dem Jahre 1998 ist White Christmas mit seinen weltweit 500 Versionen und weltweit 100 Millionen verkauften Singles das erfolgreichste Weihnachtslied aller Zeiten! Von dem Song wurden weltweit 125 Millionen Tonträger in allen Sprachen umgesetzt. Von der RIAA (Recording Industry Association of America) wurde es 2001 auf Platz 2 in die Liste der Songs of the Century aufgenommen. (Auf Platz 1, vor White Christmas, liegt der Song Over The Rainbow mit Judy Garland.)

Da die Melodie von White Christmas wohl allseits bekannt sein dürfte und der Notentext auch noch urheberrechtlich geschützt ist, wird hier nur der Text wiedergegeben:

Englischer Originaltext

The sun is shining, the grass is green,
The orange and palm trees sway.
There’s never been such a day
in Beverly Hills, L.A.
But it’s December the twenty-fourth,—
And I am longing to be up North—
 

I’m dreaming of a White Christmas
Just like the ones I used to know
Where the treetops glisten
and children listen
To hear sleigh bells in the snow.

I’m dreaming of a white Christmas
With every Christmas card I write
May your days be merry and bright
And may all your Christmases be white.

Deutsche Übersetzung (sinngemäß) von Sylvia Kreye

Die Sonne scheint, das Gras ist grün,
die Orangenbäume und Palmen wiegen sich.
Es war noch nie so ein Tag
in Beverly Hills, L.A. (Los Angeles).
Aber es ist der 24. Dezember,
und ich sehne mich danach, oben im Norden zu sein.

Ich träume von einer weißen Weihnacht,
ein Weihnachten, wie ich es früher kannte,
wo die Baumspitzen glänzen
und die Kinder lauschen
den Schlittenglocken im Schnee.

Ich träume von einer weißen Weihnacht,
bei jeder Weihnachtskarte, die ich schreibe,
mögen eure Tage schön und heiter sein
und mögen all eure Weihnachten weiß sein.

Natürlich gibt es auch singbare deutsche Versionen, die jedoch nicht genau dem englischen Originaltext entsprechen. Hier ist die deutsche Textfassung von Bruno Balz, die häufig (beispielsweise von Heintje und Roger Whittaker) gesungen wird:

Süß, singt der Engelchor, Weihnacht
und draußen fällt ganz leis der Schnee.
Festlich strahlen Kerzen, in allen Herzen
vergeh’n Kummer heut und Weh.

Süß, klingt der Glockenton, Weihnacht.
Das Fest der Liebe ist nun da.
Und ein einz’ger Wunsch stellt sich ein,
möcht‘ auf Erden Frieden immer sein. 

Aufnahmen

Auf YouTube findet man sogar die Originalfassung von White Christmas (als Audio-Aufnahme) mit Bing Crosby aus dem Jahr 1942. Es handelt sich um ein historisches Tondokument, das (nach den Angaben auf YouTube) ganz legal durch die Rechteinhaber hochgeladen wurde. Nach aktueller Rechtsprechung des EuGH* spricht also nichts dagegen, es an dieser Stelle einzubetten:

Hier ist noch einmal der Link zur Aufnahme auf YouTube:

https://www.youtube.com/watch?v=w9QLn7gM-hY

Eine Rarität ist auch der Ausschnitt aus dem Film White Christmas mit Bing Crosby in der Hauptrolle, der ebenfalls auf YouTube zu finden ist:

https://www.youtube.com/watch?v=7S-IidmcSN8

Die deutsche Textfassung von White Christmas stammt von Bruno Balz. Von der deutschen Version Weiße Weihnacht gibt es auf YouTube ebenfalls einige Aufnahmen. Zu erwähnen sei hier eine Audio-Aufnahme mit Heintje, die sich nicht nur durch die schöne Stimme des jugendlichen Sängers, sondern auch durch ein schönes, stimmiges Orchesterarrangement auszeichnet. Sie stammt von der LP „Heintje – Fröhliche Weihnacht überall“ aus dem Jahr 1971.

Dankenswerterweise wurde die Aufnahme ganz legal hochgeladen von den Betreibern der Seite „Een retrospectief van musicus Addy Kleijngeld“ (Wim Rozema). Verantwortlich für die Inhalte ist keine Geringere als Henny de Leeuwe-Kleijngeld, die Tochter von Addy Kleijngeld. Addy Kleijngeld war nicht nur der Entdecker und Manager von Heintje, sondern auch ein ausgezeichneter Musiker, Orchesterleiter und Arrangeur. Ein Grund mehr, um auf diese deutschsprachige Aufnahme hinzuweisen:

Hier ist noch einmal der Link zur Aufnahme auf YouTube:

https://www.youtube.com/watch?v=OfrpwBveDUM

Auf derselben LP aus dem Jahre 1971 ist auch das Lied „Jingle Bells“ – ebenfalls gesungen von Heintje und arrangiert von Addy Kleijngeld – zu finden:

https://www.youtube.com/watch?v=NOF88ObTBWA&



Weihnachtslieder in englischer Sprache 

Eine reiche Auswahl an Texten zu englischen und amerikanischen Weihnachtsliedern ist auf den folgenden Websites zu finden:

http://www.santas.net/songs.htm

https://en.wikipedia.org/wiki/Category:American_Christmas_songs  

https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_Christmas_carols

Quellen in deutscher Sprache

https://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachten_weltweit                

https://de.wikipedia.org/wiki/Jingle_Bells      

https://de.wikipedia.org/wiki/White_Christmas       

https://de.wikipedia.org/wiki/Songs_of_the_Century  

*Mehr zum aktuellen EuGH-Urteil zum Einbetten von Videos:

https://diepresse.com/home/politik/eu/4584667/EuGH_Einbetten-fremder-YouTubeVideos-legal

Quellen in englischer Sprache

https://en.wikipedia.org/wiki/Jingle_Bells      

http://www.41051.com/xmaslyrics/whitexmas.html        

https://en.wikipedia.org/wiki/White_Christmas_(song)   

https://www.timeanddate.com/holidays/us/christmas-day      

http://www.hymnsandcarolsofchristmas.com/Hymns_and_Carols/white_christmas.htm        

https://en.wikipedia.org/wiki/Category:American_Christmas_songs

Notenquellen

Jingle Bells: J. L. Pierpont, Cantorion, Public Domain (gemeinfreies Werk), Cantorion – freie Noten, Notenblätter und Konzertangebote

http://cantorionnoten.de/music/49/Jingle-Bells-Vocal-line      

Vgl. auch: Kurt Pahlen, Die schönsten Weihnachtslieder aus der ganzen Welt, Hug & Co., Zürich, Edition Hug 11582, Seite 88-90.

White Christmas: (C) 1940 & 1942 Irving Berlin Music Corp., USA. Copyright renewed Warner/Chappell Music Ltd., London W6 8BS

Bildquellen

„Dyker Lights“ — the Dyker Heights neighborhood of Brooklyn is known for elaborate Christmas/holiday decorations.

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Dyker_Lights_(62281).jpg

Attribution/Urheberschaft:

Rhododendrites [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], von Wikimedia Commons

Schild in Savannah zur Entstehung des Liedes Jingle Bells, von Deirdre, 28.02.2007, Wikimedia Commons, Public Domain, License CC BY-SA 3.0

17. Dezember | Adventskalender

Der musikalische Adventskalender

17. Dezember

Weihnachten in Nordamerika

Der musikalische Adventskalender von Lingua & Musica führt uns heute über den großen Teich – in die Vereinigten Staaten von Amerika. An vielen Orten der USA werden mit viel Liebe zum Detail und großem Aufwand ganze Häuser und Gärten in funkelnde Weihnachtslandschaften verwandelt. Außerdem finden wir noch zwei bekannte Spirituals.

Von Großbritannien nach Nordamerika

Wie bereits im musikalischen Adventskalender vom 15. Dezember erwähnt, wurden die Weihnachtsbräuche von den britischen Siedlern nach Nordamerika mitgebracht und auch von den ehemaligen britischen Kolonien übernommen. Außerdem verschmolzen die christlichen Weihnachtsbräuche mit alten Bräuchen der Winterfeste aus vorchristlicher Zeit. 

Christmas Eve & Christmas Day, Santa Claus & Turkey

Weihnachten wird in den Vereinigten Staaten in der Regel am 25. Dezember, dem Christmas Day, gefeiert. Der Überbringer der Geschenke heißt in den USA Santa Claus. Die Kinder bekommen viele Geschenke von ihren Eltern und Verwandten. Dies hat dazu geführt, dass der Christmas Day immer mehr kommerzialisiert wurde und die Familien einen großen Teil ihres Einkommens für Geschenke und Nahrung ausgeben. 

Viele Sonntagsschulen, Kirchen und Vereine organisieren spezielle Charity-Events und andere Veranstaltungen wie Krippenspiele, Konzerte oder Theateraufführungen, die häufig ein weihnachtliches Thema behandeln.

Der Besuch eines Gottesdienstes am Sonntag vor Weihnachten und der Mitternachtsmesse am Heiligen Abend, dem Christmas Eve, gehören ebenso zu den Traditionen. 

Auch in den Vereinigten Staaten hängen die Kinder am Abend des 24. Dezember ihre Socken am Kamin auf, damit Santa Claus diese mit Geschenken befüllen kann. Die Sitte, in der Nähe ein Glas Milch und einen Teller mit Weihnachtsgebäck für Santa Claus abzustellen, ist in den USA ebenfalls verbreitet.

Der gefüllte Truthahn (turkey with stuffing) ist auch in den USA das traditionelle Weihnachtsessen. Dazu werden Kartoffeln, geröstete Gemüse und Cranberry-Sauce serviert. Außerdem gibt es Schinken (ham), Roastbeef und Yorkshire pudding. 

Im Jahre 1870 wurde der 25. Dezember in den Vereinigten Staaten offiziell zum Feiertag erklärt. Am Christmas Day kommt das öffentliche Leben zum Stillstand. Behörden, Betriebe und Schulen sind geschlossen. Die öffentlichen Verkehrsmittel fahren nicht nach dem regulären Fahrplan. Da viele Leute Verwandte und Freunde besuchen, kann es auf den Highways und an den Flughäfen zu Staus kommen. 

Weihnachten wird in den USA durch eine große Auswahl an Figuren und Objekten dargestellt: Das Jesuskind, die Geburt Jesu, die drei Heiligen Könige, aber auch Santa Claus, das Rentier und Elfen, Tannenbäume, Stechpalme, Christbaumschmuck, Lichterketten, Kerzen und Geschenke sind überall gegenwärtig. 

Ethnische Musikstile 

Analog zu den Bevölkerungsgruppen, die nach Amerika eingewandert sind, bildeten sich in der Neuen Welt auch verschiedene ethnische Musikstile heraus, welche (je nach Herkunft) angloamerikanische, afroamerikanische oder auch lateinamerikanische bzw. hispanoamerikanische Merkmale aufweisen. 

Christmas Carols 

Die Christmas carols, die traditionellen Weihnachtslieder, die in den Gottesdiensten der anglikanischen Kirche gesungen werden, wurden durch die weißen Siedler auch in Nordamerika eingeführt.

Wie bereits im Beitrag vom 15. Dezember erwähnt, haben die Christmas carols ihre Wurzeln im England des Mittelalters, als die Minnesänger noch singend von Schloss zu Schloss gezogen sind. In früheren Zeiten gingen auch die Kinder aus ärmeren Familien zu den Häusern der Reichen, um milde Gaben zu erbitten. Christmas Carols sind ein wichtiger Bestandteil der angloamerikanischen Gottesdienste. 

Spiritual Song 

Das Spiritual, auch Spiritual Song genannt (nicht zu verwechseln mit dem sogenannten ’Negro Spiritual’), ist ein geistliches Volkslied der weißen Bevölkerung Amerikas und stammt aus der Zeit der Erweckungsbewegung. Der Begriff hat seinen Ursprung in einer Sammlung protestantischer Gesänge mit dem Titel The whole book of psalmes. With the hymnes evangelicall and songs spirituall von Thomas Ravenscroft (1621). Oft wird das Wort Spiritual Song fälschlicherweise als Synonym für Negro Spiritual gebraucht. 

Negro Spiritual 

Das sogenannte Negro Spiritual ist eine Musikgattung religiöser, jedoch nicht liturgischer Gesänge der Afroamerikaner. Das Negro Spiritual hat seinen Ursprung in den Südstaaten der USA. 

Die Bezeichnung Negro Spiritual – das soll an dieser Stelle ausdrücklich betont werden – wird hier keineswegs abfällig oder diskriminierend verwendet, sondern bezeichnet lediglich den in der Musikgeschichte gebräuchlichen Terminus für einen Musikstil, der ganz charakteristische ethnische – eben afroamerikanische – Merkmale aufweist. Vor dem Hintergrund der Geschehnisse, welche diese Bevölkerungsgruppe im Laufe der Geschichte erleiden musste (Verschleppung und Sklaverei, Ausbeutung und Entrechtung, Rassentrennung und Diskriminierung) wäre es wohl besser, in diesem Zusammenhang von einem Afro-American Spiritual (im Unterschied zum Anglo-American Spiritual) zu sprechen. Jedoch hat sich der Begriff Negro Spiritual in der Musikgeschichte für diese Gattung etabliert und wird nach wie vor in der Fachliteratur gebraucht. 

Das Negro Spiritual hat seinen Ursprung bereits im 17. Jahrhundert, als im Zuge mehrerer Deportationswellen Millionen von Schwarzen aus Afrika nach Amerika verschleppt und versklavt wurden. Sie mussten auf den Baumwoll-Plantagen der weißen Herren harte Arbeit leisten. Jedes Aufbegehren wurde mit Peitschenhieben hart bestraft. 

Durch die Teilnahme an den sonntäglichen Gottesdiensten ihrer weißen Herren lernten die Afroamerikaner bereits ab dem 17. Jahrhundert die protestantischen Spritual Songs kennen und vermischten diese mit ihren afroamerikanischen Stilelementen.

Um ihr schweres Schicksal besser ertragen zu können, sangen die afroamerikanischen Sklaven ihre Gesänge nicht nur im Gottesdienst, sondern auch auf den Plantagen. Während sie ihre Arbeit auf den Plantagen verrichteten, bewegten sie sich im Rhythmus der Gesänge. Die Texte der Negro Spirituals weisen zahlreiche Metaphern und eine Doppeldeutigkeit auf. Weil sich die Sklaven mit Moses und dem geknechteten Volk Israels in Ägypten identifizierten, wurden in ihre Spirituals häufig Themen aus dem Alten Testament aufgenommen. Der Jordan zum Beispiel wurde zum Symbol für den Ohio-Fluss und die Sehnsucht nach dem Jenseits des Flusses, dem Norden.   

Die typische Form des Negro Spirituals ist einstimmig und beruht auf dem Call-Response-Prinzip (Ruf-Antwort-Prinzip): Der erste Teil wird von einem Vorsänger vorgetragen und der Refrain vom Chor gesungen. Der Vortrag wird auch von Zwischenrufen, Fußstampfen und Händeklatschen begleitet. Die Liedform wurde vom Abendland übernommen, jedoch wurde das Thema vielfältig variiert und verziert. Die Rhythmik des Negro Spirituals ist geprägt durch den aus der afrikanischen Musizierpraxis stammenden Offbeat („weg vom Schlag“, also gegen den Schlag). Für die Harmonik sind sogenannte Blue Notes ein charakteristisches Merkmal. Blue Notes (wörtlich: blaue Noten) sind einzelne Töne, die aus der normalen Tonskala herausfallen und vor allem auf der dritten, siebten und fünften Tonstufe vorkommen, wobei die Intonation sich vom westlichen Tonsystem wesentlich dadurch unterscheidet, dass der Ton jeweils zwischen der kleinen und großen Terz, zwischen der kleinen und großen Septime bzw. zwischen der verminderten und reinen Quinte liegt.

Gospel  

Das Gospel, auch Gospel Song genannt (von englisch good spell, ‚Evangelium‘, ‚Gute Nachricht‘, hergeleitet vom Altenglischen gōdspel, gōd ‚gut‘ und spel ‚Erzählung‘, ‚Nachricht), hat sich seit den 1920er Jahren aus dem früheren Negro Spiritual und unter dem Einfluss des Jazz entwickelt. Seinen Ursprung hat das Gospel in den spontanen Zurufen der Gemeindemitglieder während der Auslegung des Evangeliums durch den Prediger. Der Gospelsong wird solistisch und chorisch ausgeführt. Auch hier findet sich das für die afroamerikanische Volksmusik und den Jazz charakteristische Call-Response-Prinzip, das Ruf-Antwort-Muster. 

Go Tell It On The Mountain 

Zu den afroamerikanischen Spirituals gehört auch das Lied Go Tell It On The Mountain, das von der Geburt Jesu Christi handelt und daher auch als Weihnachtslied anzusehen ist. Es entstand gegen Ende der Sezessionskriege und wird auf das Jahr 1865 datiert. 

Da die Gesänge der Schwarzen mündlich überliefert wurden, sind Komponist und Texter unbekannt. John Wesley Work, ein afroamerikanischer Liedersammler und Chordirigent, hat es erstmals schriftlich erfasst und in seiner Sammlung American Negro Songs veröffentlicht. Da die Strophen des mündlich überlieferten Textes stark variierten, fügte Work der Melodie zwei Strophen hinzu. Die von ihm niedergeschriebene Version wurde bereits in den 1880er Jahren von seinem Chor, den Fisk Jubilee Singers, aufgeführt. Die Fassung von John Wesley Work Sr. wurde 1909 in der von Thomas P. Fenner zusammengestellten Liedersammlung Religious Folk Songs of the Negro as Sung on the Plantations veröffentlicht. Die heute bekannte Fassung des Liedes wurde von Works Sohn, John Work III., arrangiert und 1940 in der Ausgabe American Negro Songs And Spirituals veröffentlicht. Unter dem Titel Komm, sag es allen weiter wurde das Lied ins Evangelische Gesangbuch, unter EG 225, aufgenommen.

Go Tell It On The Mountain, Noten
Go Tell It On The Mountain, Thomas P. Fenner, Religious Folk Songs of the Negro as Sung on the Plantations (1909), archive.org, Public Domain

Englischsprachige Originalfassung 

Go, tell it on the mountain,
Over the hills and everywhere.
Go, tell it on the mountain,
That Jesus Christ is born.
 

Sinngemäße deutsche Übersetzung 

Geh, ruf es vom Berg,
Über die Hügel und weit hinaus.
Geh, ruf es vom Berg,
Dass Jesus Christus geboren ist. 

Amazing Grace

Ein bekanntes englischsprachiges geistliches Lied ist Amazing Grace (Erstaunliche Gnade). Es zählt zu den beliebtesten Kirchenliedern der Welt. 1972 kam es in einer Version der Royal Scots Dragoon Guards an die Spitze der britischen Charts. 

Die Entstehung des Liedes Amazing Grace ist auf ein Schlüsselerlebnis des Autors John Newton zurückzuführen. John Newton war Kapitän eines Sklavenschiffs. Am 10. Mai 1748 geriet er in Seenot, wurde jedoch gerettet, nachdem er Gott um Erbarmen angerufen hatte. Dieses Erlebnis sollte seinen weiteren Lebensweg prägen. Er blieb zwar noch einige Jahre Kapitän, behandelte jedoch die Sklaven von nun an menschlicher. Einige Jahre später gab er seinen Beruf ganz auf, wurde Geistlicher und trat gemeinsam mit William Wilberforce für die Bekämpfung der Sklaverei ein.

Amazing Grace ist also kein afroamerikanisches Spiritual, sondern fällt in die Kategorie der angloamerikanischen Spirituals.

Die bekannte Melodie, auch als New Britain bezeichnet, tauchte erstmals in einem Gesangbuch von 1831, dem Virginia Harmony, auf. Die Melodie ist pentatonisch. Ursprünglich soll sie auf amerikanische oder englische Wurzeln zurückgehen. Jedoch wird sie auch James P. Carrell und David S. Clayton zugeschrieben. Der ursprünglich zur Melodie gesungene Originaltext ist verloren gegangen. Der heute üblicherweise gesungene Text stammt von John Newton. Interessant ist die Harmonisierung, wie sie im Gesangbuch Southern Harmony von 1835 geboten wird. Charakteristisch ist für dieses Hymnenbuch, dass die Hauptmelodie in der Mittelstimme liegt und von jeweils einer darüber bzw. darunter liegenden Stimme leise begleitet wird.  

Amazing Grace, Noten
Amazing Grace, nach Southern Harmony, 1835, Public Domain, Wikimedia Commons
Englischer Originaltext Deutsche Übersetzung
Amazing grace, how sweet  the sound,

That saved a wretch like me!

I once was lost, but now I am found,

Was blind, but now I see.

Erstaunliche Gnade, wie süß der Klang,

Die einen armen Sünder wie mich errettete!

Ich war einst verloren, aber nun bin ich gefunden,

War blind, aber nun sehe ich.

‚Twas grace that taught my heart to fear,

And grace my fears relieved;

How precious did that grace appear,

The hour I first believed!

Es war Gnade, die mein Herz Furcht lehrte,

Und Gnade löste meine Ängste;

Wie kostbar erschien diese Gnade

In der Stunde, als ich erstmals glaubte!

Through many dangers, toils and snares,

I have already come;

‚Twas grace that brought me safe thus far,

And grace will lead me home.

Durch viele Gefahren, Mühen und Fallen

Bin ich bereits gekommen;

Es ist Gnade, die mich sicher so weit brachte,

Und Gnade wird mich heim geleiten.

The Lord has promised good to me,

His word my hope secures;

He will my shield and portion be,

As long as life endures.

Der Herr hat mir Gutes versprochen,

Sein Wort macht meine Hoffnung sicher;

Er wird mein Schild und Teil sein,

So lange das Leben währt.

Yes, when this flesh and heart shall fail,

And mortal life shall cease;

I shall possess, within the veil,

A life of joy and peace.

Ja, wenn dieses Fleisch und Herz versagen,

Und das sterbliche Leben vergeht,

Werd‘ ich hinter dem Schleier führen,

Ein Leben voll Freude und Frieden.

The earth shall soon dissolve like snow,

The sun forbear to shine;

But God, who call’d me here below,

Will be forever mine.

Die Erde wird sich bald auflösen wie Schnee,

Die Sonne aufhören zu scheinen;

Doch Gott, der mich nach hier unten rief,

Wird ewig mein sein.

Weitere Weihnachtslieder in englischer Sprache

Eine reiche Auswahl an Texten zu englischen und amerikanischen Weihnachtsliedern ist auf den folgenden Websites zu finden:

http://www.santas.net/songs.htm

https://en.wikipedia.org/wiki/Category:American_Christmas_songs      

https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_Christmas_carols

Quellen in deutscher Sprache

https://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachten_weltweit       

https://de.wikipedia.org/wiki/Negro_Spiritual

https://de.wikipedia.org/wiki/Go_Tell_It_on_the_Mountain

https://de.wikipedia.org/wiki/Amazing_Grace                           

Quellen in englischer Sprache

https://www.timeanddate.com/holidays/us/christmas-day      

https://en.wikipedia.org/wiki/Christmas_traditions 

https://en.wikipedia.org/wiki/Category:American_Christmas_songs         

Notenquellen

Go Tell It On The Mountain: Thomas P. Fenner, Religious Folk Songs of the Negro as Sung on the Plantations (1909), Seite 174, Public Domain, archive.org:

https://de.wikipedia.org/wiki/Internet_Archive        

http://www.archive.org/stream/religiousfolkson00fenn#page/173/mode/1up   

Vgl. auch: Kurt Pahlen, Die schönsten Weihnachtslieder aus der ganzen Welt, Hug & Co., Zürich, Edition Hug 11582, Seite 104-105.

Amazing Grace: nach Southern Harmony, 1835 (dreistimmiger Satz mit Hauptmelodie in der Mittelstimme), von Brian Ammon, 04.09.2012, Public Domain, license CC0

https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AAmazingGrace.svg    

By Brian Ammon (Own work) [CC0], via Wikimedia Commons 

Bildquelle

Rockefeller Center Christmas Tree 2016

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rockefeller_Center_Christmas_Tree_2016_(31016740890).jpg

Attribution/Urheberschaft:

Michael Vadon [CC BY 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons