Spanische Hofreitschule: Piber meets Vienna

Stuten und Fohlen aus Piber
Piber meets Vienna 2017: Die Stuten mit ihren Fohlen aus Piber erobern die Winterreitschule. (c)_Stefan Seelig / SRS

Spanische Hofreitschule:
Piber meets Vienna

Nachwuchs der Spanischen Hofreitschule erobert Wien

Es ist wieder soweit! Im Rahmen der Veranstaltung „Piber meets Vienna“ erobern auch in diesem Sommer wieder die Stuten und Fohlen des Lipizzanergestüts Piber die Winterreitschule der Wiener Hofburg.

Unter dem Motto „Kürbis, Wein und Lipizzaner“ startete die Spanische Hofreitschule vor wenigen Tagen zusammen mit dem Tourismusregionalverband Süd- & Weststeiermark ihr Sommerprogramm.

Die reiche, fruchtbare Südweststeiermark präsentierte im Rahmen der diesjähri­gen Auftaktveranstaltung „Piber meets Vienna“ ein erlesenes Angebot regiona­ler Köstlichkeiten in der Spanischen Hofreitschule.

Wie jedes Jahr kommen die quirligen Fohlen und ihre Mütter aus dem Lipizzanergestüt Piber in die Bundes­hauptstadt. Während die berühmten Väter und Schulhengste ihren Sommerurlaub auf dem Land genießen, wird die barocke Winterreitschule der Wiener Hofburg zum prunkvollen Spielplatz des hoffnungsvollen Pferdenachwuchses der Spanischen Hofreitschule.

Ebenfalls auf dem Programm des diesjährigen Gastspiels aus Piber stehen elegante Gespann­vorführungen mit historischen Kutschen und traditionellen Uniformen sowie Darbietun­gen der Gestütsreiter. Das Sommerprogramm „Piber meets Vienna“ bietet die Möglichkeit, den Pferden aus der Südweststeier­mark auch in Wien ganz nah zu sein.

„Piber meets Vienna ist nicht nur eine schöne Gelegenheit, unsere nur wenige Monate alten Fohlen mit ihren Mutterstuten aus nächster Nähe zu erleben, sondern bietet allen unseren Gästen auch einen guten Einblick in die wichtige Arbeit im Lipizzanergestüt in Piber,“ erklärt Generaldirektorin Dkfm. Elisabeth Gürtler. Weitere Programmpunkte sind etwa die eleganten Kutschendarbietungen in verschiedenen Anspannungen sowie Auftritte der Jungpferde aus dem Lipizzanergestüt Piber.

Bei Schönwetter können die Besucherinnen und Besucher die Fohlen und ihre Mütter von 17 bis 18 Uhr in ihrem „grünen Kinderzimmer“ im Burggarten bei freiem Eintritt besuchen. Dieses ca. 500 m² große Wiesenstück wird von den Österreichischen Bundesgärten zur Verfügung gestellt. Die jüngsten Nachkommen und ihre Mütter aus dem Gestüt haben so einen täglichen zusätzlichen Auslauf an der frischen Luft.

Das Programm „Piber meets Vienna“ findet heuer von 4. bis 29. Juli in der Spanischen Hofreitschule Wien statt (jeweils Dienstag bis Sonntag von 11 bis 12 Uhr, Karten ab EUR 12,- bis EUR 45,- über 01/533 90 31–0 oder www.srs.at).

Programm Piber meets Vienna

KUTSCHEN PAS DE DEUX

Vor den Einspänner ist Pluto Theoda eingespannt, er wird von Erwin Movia gefahren.

Thomas Seidler fährt den Zweispänner mit den Pferden Pluto Capra und Pluto Wanda.

JUNGSTUTEN

7 Jungstuten aus dem Jahrgang 2012 – die sich in der schönsten Reithalle der Welt zeigen dürfen! Aus einer Gruppe von ursprünglich insgesamt etwa 20 Stuten dieses Jahrganges wurden letztes Jahr im Herbst die besten als künftige Zuchtstuten für das Lipizzanergestüt in Piber auserwählt.

DRESSUR PAS DE DEUX

Zwei Stuten aus dem Bundesgestüt Piber, welche ihre Leistungsprüfung im Reiten und Fahren in Vorjahren erfolgreich abgeschlossen haben.

Kerka und Gropina: Beide Stuten haben die Reitausbildung mit sehr guten Noten in der Abschlussprüfung absolviert, sodass sie noch einige Zeit auf ein höheres Niveau ausgebildet und als Repräsentationspferd im Gestüt in Piber eingesetzt werden. Zu einem späteren Zeitpunkt wird Gropina zur Zucht eingesetzt werden.

Gropina und Kerka werden von Rene Legat/Piber und Paula Behrens/Wien geritten.

MUTTERSTUTEN UND FOHLEN

Die Kronjuwelen des Lipizzanergestüts Piber sind die Zuchtstuten. In Piber werden derzeit rund 70 Stuten mit ihren heuer insgesamt 38 Fohlen gehalten. 6 Mutterstuten mit ihren erst wenige Monate alten Fohlen sind nach Wien gereist.

KAISERQUADRILLE

Der Lipizzaner wurde in seiner über 430-jährigen Tradition nicht nur als ideales Reitpferd für die Hohe Schule der Klassischen Reitkunst, sondern stets auch als klassisches Fahrpferd gezüchtet. Traditionell wurde die Kaiserquadrille vierspännig gefahren und von Reitern begleitet. Einer der vor den Vierspänner gespannten Wallache ist der Rappe Pluto Theoda.

Die Namen der Stuten und Fohlen, die in diesem Sommer die Winterreitschule der Wiener Hofburg erobern, sind dem PDF im Anhang zu entnehmen:

Piber meets Vienna 2017 – Stuten und Fohlen

Quelle: Presseaussendung der Spanischen Hofreitschule, 3. Juli 2017

Das verspricht ein abwechslungsreiches und spannendes Programm zu werden. Pferdefreunde kommen in Wien also auch in diesem Sommer auf ihre Kosten! Wien ist eben nicht nur eine Stadt der Musik, sondern auch der Pferde – vor allem der Lipizzaner, der ältesten Kulturpferderasse Europas.

Spanische Hofreitschule: Gastspiel Monty Roberts

Monty Roberts in der SRS
Monty Roberts in der Winterreitschule der Spanischen Hofreitschule: Join-Up® mit einem seiner Schützlinge. Foto: © Debbie Roberts Loucks.

Spanische Hofreitschule:
Gastspiel Monty Roberts

Der „Pferdeflüsterer“ aus Kalifornien war zu Gast in der Winterreitschule

Während die Lipizzanerhengste längst ihren wohlverdienten Sommerurlaub auf dem Land verbringen, begann der Juli in der Spanischen Hofreitschule mit einem besonderen Ereignis: In den „heiligen Hallen“ der Winterreitschule, wo sonst das Ballett der weißen Hengste zu bewundern ist, präsentierte Monty Roberts, der weltbekannte „Pferdeflüsterer“ aus Kalifornien, seine Kunst der Kommunikation mit den Pferden.

Mit der Vorführung in der Winterreitschule wurde ein Ereignis verwirklicht, das sich wohl viele Pferdefreunde (einschließlich der Autorin) schon lange insgeheim gewünscht hatten: Monty Roberts – bekannt als „der Mann, der mit den Pferden spricht“ („the man who listens to the horses“) – präsentierte seine Methode des „Join-Up®“ in der Spanischen Hofreitschule, dem Zentrum der klassischen Reitkunst mit einer mehr als 450-jährigen Tradition.

Zwar hatte es im Vorfeld der Veranstaltung auch kritische Stimmen gegeben, die offen fragten, was denn wohl ein „Cowboy“ wie Monty Roberts in der Spanischen Hofreitschule zu suchen hätte. Jedoch gibt es zwischen der klassischen Reitkunst und den Trainingsmethoden von Monty Roberts, der mit Pferden aller Disziplinen arbeitet, durchaus ein paar Anknüpfungspunkte – auch wenn Monty Roberts aus einem anderen Kulturkreis stammt und die Ansätze sich unterscheiden.

Während die Bereiter der Spanischen Hofreitschule ihr Fachwissen über die klassische Reitkunst mündlich von Generation zu Generation weitergeben und sich im Wesentlichen an den alten Reitmeistern der Renaissance und des Barock (Antoine de Pluvinel, François Robichon de la Guérinière) orientieren, stützt Monty Roberts seine Methode des “Join-Up“ auf seine eigenen Beobachtungen, welche er bereits im jugendlichen Alter in der Wüste von Nevada gemacht hatte. Bereits im Teenager-Alter hatte Monty Roberts mehrere Tage und Nächte in der Bergwüste von Nevada verbracht und das Verhalten der wilden Mustangs ausgiebig studiert. Die ausgedehnten Ausflüge mit seinem damaligen Pferd Brownie waren auch eine Möglichkeit, um sich selbst und sein Pferd vor den Gewaltattacken seines Vaters zu schützen. Die schmerzlichen Erfahrungen, die Monty Roberts mit seinem gewaltbereiten Vater machen musste, ließen ihn mehr und mehr zu der Erkenntnis gelangen, die er immer wieder in seinen Büchern und Vorführungen betont: „Violence is never the answer!“ („Gewalt ist niemals die Antwort!“)

Die lautlose Körpersprache der Pferde, die Monty Roberts bei den wilden Mustangs in der Bergwüste von Nevada studiert hatte und die er später „Equus“ nannte, wurde zur Grundlage seiner Trainingsmethode, welche unter dem Namen „Join-Up“ weltbekannt geworden ist.

Die Vorführung in der Winterreitschule

„Is this a dream – or not?“ (Ist dies ein Traum oder nicht?), fragte Monty Roberts zu Beginn der Vorführung in der Winterreitschule und lobte die mehr als 450-jährige Tradition der Spanischen Hofreitschule: „This has been the center of horsemanship for more than 450 years!“ (Dies ist das Zentrum der Reitkunst seit mehr als 450 Jahren!) Einmal mehr verwies der Pferdekenner auf den Fluchtinstinkt der Pferde. „Horses are flight animals, we are predators.“ (Pferde sind Fluchttiere, wir sind Raubtiere.)

Für die Vorführung in der Winterreitschule waren fünf Pferde mit diversen Problemstellungen ausgewählt worden. Jeweils zu Beginn eines Programmpunkts führte Monty Roberts entweder selbst das Join-Up durch oder betraute einen seiner Instructors mit dieser Aufgabe. Danach begann er mit dem eigentlichen Training des Pferdes. Für seine Arbeit mit den Pferden benutzte Monty Roberts wie immer einen Round Pen, einen Longierring von etwa 16 Metern Durchmesser.

Join-Up und Follow-Up

Zu Beginn der Vorführung demonstrierte Monty Roberts mit einem Rappen seine Methode des Join-Up mit anschließendem Follow-Up. In einem Interview, das die Autorin mit Monty Roberts im Mai 2016 anlässlich einer Vorführung in Ebreichsdorf führte, beschrieb Roberts das Join-Up mit folgenden Worten:

“Join-Up” can be defined as that moment when the horse wants to be with you – instead of away from you. It’s against their nature. I use four gestures of theirs – and there is a lot more… But people can see the four: one is the ear turning to me, another one is licking and chewing, another one is dropping the head down by the soil, and another one is making a smaller circle around me to come close.”  (“Join-Up” lässt sich definieren als jener Moment, wenn das Pferd bei Ihnen sein möchte – anstatt von Ihnen entfernt zu sein. Das ist [eigentlich] gegen seine Natur. Ich benutze vier ihrer Gesten – und es gibt noch viele mehr… Aber man kann vier Signale erkennen: eines davon ist das Ohr, das sich zu mir dreht, ein anderes ist Lecken und Kauen, ein weiteres ist das Senken des Kopfes zum Boden hin, und ein anderes ist das Verkleinern des Zirkels um mich herum, um näher zu kommen.)

In der Tat waren diese Signale des Pferdes auch während der Vorführung in der Winterreitschule deutlich wahrzunehmen. Dem Join-Up folgte dann eine Belohnung des Pferdes durch leichtes Reiben der Stirn zwischen den Augen und schließlich das “Follow-Up” – jener Moment, wo das Pferd dem Trainer folgt, weil es sich bei ihm sicher und gut aufgehoben fühlt. Im Anschluss an das Follow-Up werden die Hufe des Pferdes stets vorsichtig angehoben.

Das Starten eines „rohen“ Pferdes

Den zweiten Programmpunkt bildete das Starten eines „rohen“ Pferdes, das noch nie zuvor einen Sattel – geschweige denn einen Reiter – getragen hatte. Zunächst ließ Monty Roberts das junge Pferd einige Runden durch den Longierring traben. Dabei wandte er seine Methode des „advance and retreat“ (Vorstoß und Rückzug) an, die in seinen Büchern ausführlich beschrieben ist und sich besonders im Training mit noch rohen, problematischen oder traumatisierten Pferden bewährt hat: Dabei geht es ihm darum, das Tier in der Fluchtbewegung zu halten und das Join-Up nicht zu früh zu erzwingen, um ein mögliches Bocken zu verhindern.

Nach erfolgtem Join-Up wurde vorsichtig ein Sattel aufgelegt. Dann ließ Monty Roberts das junge Pferd ein paar Runden an der Longe laufen, damit es sich an den Sattel gewöhnen konnte. Wenig später wurde ein Dummie auf den Sattel gesetzt, um das Pferd langsam an das Reitergewicht zu gewöhnen. Dazwischen gab es Belohnungen durch Streichen der Stirn. Schließlich war das Pferd soweit, dass es einen Reiter akzeptieren konnte. Die junge Reiterin Joanna Lowes aus dem Team von Monty Roberts bewies in diesem Punkt viel Einfühlungsvermögen und Erfahrung. Zunächst wurde die Reiterin von Monty Roberts vorsichtig auf das Pferd gehoben. Dabei legte sie sich mit dem Bauch über den Pferderücken, rieb Hals und Flanken des Pferdes. Nur etwa 5 Sekunden lang verweilte sie auf seinem Rücken, um dann wieder hinunterzugleiten. Dieser Vorgang wurde mehrmals wiederholt, bis das junge Pferd die Reiterin ohne Probleme akzeptierte.

Ein „unreitbarer“ Noriker-Wallach

Ein kräftiger brauner Noriker-Wallach stand im Mittelpunkt des dritten Programmpunkts. Es handelte sich um ein “Problem”-Pferd, denn es ließ keinen Reiter auf seinen Rücken. Zu Beginn der Trainingseinheit erläuterte Monty Roberts das Problem, das es nach Angaben des Besitzers mit dem störrischen Wallach gab: “It’s impossible to get on his back – there is no chance!” (Es ist unmöglich, auf seinen Rücken zu gelangen – es gibt keine Chance!)

Nach dem Join-Up durch einen seiner Instructors bediente sich Monty Roberts einer Methode, mit der er bereits gute Erfahrungen gemacht hatte: Mit einem Stock, an dessen Ende ein Plastiksackerl befestigt war, berührte er den Körper des braunen Wallachs und rieb mit dem Plastiksackerl den Bauch und Rücken des Tieres. Dabei nahm er das von ihm entwickelte Dually-Halfter zu Hilfe: Bockte das kräftige Pferd, erfolgte ein Zug auf den Nasenriemen des Halfters (negative effects); stand es still, erfolgte stets eine Belohnung (positive effects).

Im weiteren Verlauf des Trainings wurde das Plastiksackerl durch den Dummie ersetzt: Jetzt wurde der Pferdeleib wiederholt mit dem Dummie berührt und abgerieben, damit sich das Tier langsam an den fremden Gegenstand gewöhnen konnte.

Es dauerte eine Weile, bis der Noriker-Wallach Sattel und Reiter akzeptierte. Als die Reiterin hinzutrat, berührte sie zunächst vorsichtig den Pferderücken. Dann sprang sie mehrmals an der Seite des Pferdes hoch und runter, entfernte sich dann wieder. Es dauerte etwa 40 – 45 Minuten, bis die Reiterin endlich auf das Pferd gehoben werden konnte. Wieder legte sie sich nur kurz mit dem Bauch auf seinen Rücken und streichte dem Pferd über Hals, Bauch und Flanken, um nach wenigen Sekunden wieder hinabzugleiten. Monty Roberts belohnte den Wallach durch Reiben der Stirn (positive effects).

“He is so strong!” seufzte selbst der erfahrene Monty Roberts beim Training mit diesem kräftigen Noriker-Wallach. Doch das ausgiebige Training und die Geduld hatten sich gelohnt: Zum guten Schluss konnte die Reiterin den Wallach einige Runden durch den Round Pen reiten.

A “spooky” horse

Nach der Pause kehrte Monty Roberts mit einem sogenannten “spooky” horse – einem schreckhaften Pferd – wieder in den Round Pen zurück. Zunächst wurde das Vertrauen des ängstlichen Pferdes durch das Join-Up und Follow-Up gewonnen. Dann kam erneut der Stock mit dem Plastiksackerl zum Einsatz. Zunächst wurde das Pferd am Widerrist, dann über den Rücken bis zu den Hinterbeinen mit dem Plastiksackerl abgerieben. Nach anfänglichem Scheuen akzeptierte das Pferd die “Massagen” mit dem fremden Gegenstand. Schließlich wurde auf dem Boden der Reitbahn eine Plastikplane ausgebreitet, über die das Pferd geführt wurde. Allmählich verlor das Tier seine Angst vor dem ungewohnten Untergrund. Diese Methode wird von Monty Roberts gerade bei ängstlichen Pferden seit vielen Jahren erfolgreich angewandt. Während der Vorführung betonte Roberts immer wieder, wie wichtig es sei, ein ängstliches Pferd nicht in diesem Zustand der Angst zu belassen.

Verladen eines ängstlichen Pferdes

Zu Monty Roberts’ Expertisen gehört das Verladen ängstlicher Pferde auf den Hänger – ebenso wie das Führen von Rennpferden in die Startbox. Beides kann zu großen Problemen führen, denn viele Pferde scheinen vor dem Hänger (oder vor dem engen Raum einer Startbox) geradezu eine Klaustrophobie zu entwickeln. Sie bocken und wehren sich gegen das Betreten des für sie ungewohnten Terrains. Gegen diese Angst hat Monty Roberts ebenfalls eine wirksame Trainingsmethode entwickelt, die er auch an diesem Abend in der Winterreitschule demonstrierte: Nach dem Join-Up wurde das Pferd außerhalb des Round Pen mehrmals über ein Brett geführt, das auf den Boden der Reitbahn gelegt worden war. Anschließend wurde es wiederholt über eine Plastikplane geführt. Dann folgte das Heranführen an den Hänger: Zunächst wurde das Pferd von Monty Roberts mehrere Male in den Trailer hinein und dann vorn durch eine Seitentür wieder hinaus geführt. Dies wurde so oft wiederholt, bis das Pferd seine Angst verlor und den Hänger akzeptierte. Zum Schluss ging es wie selbstverständlich auf den Hänger. Es erweckte fast den Anschein, als würde es dies gern tun.

Persönliche Eindrücke

Für seine Vorführung in der Spanischen Hofreitschule erntete Monty Roberts viel Anerkennung und Applaus. Auch für die Autorin war es ein einzigartiges Erlebnis, den „Pferdeflüsterer“ in den „heiligen Hallen“ der Spanischen Hofreitschule live zu erleben.

Auch wenn Monty Roberts aus einem anderen Kulturkreis stammt und seine Trainingsmethoden sich in manchen Punkten von jenen der klassischen Reitkunst unterscheiden, so gibt es doch auch ein paar Anknüpfungspunkte, welche Anlass zu einem regen Austausch zwischen dem kalifornischen „Pferdeflüsterer“ und den Bereitern der Spanischen Hofreitschule geben könnten.

Seine Methode des Startens „roher“ Pferde erinnert in vielen Punkten an das Starten junger Lipizzaner-Hengste, wie es die Autorin in einem Video beim Besuch des Lipizzaner-Gestüts in Piber gesehen hatte: das allmähliche Heranführen an Sattel und Zaumzeug, das behutsame Heraufheben des Reiters – zunächst nur für einen kurzen Moment – dann das geduldige Wiederholen dieser Übung, bis das junge Pferd seinen Reiter akzeptiert, das Belohnen des Pferdes nach einer gelungenen Übung. Da gibt es doch einige Parallelen, die an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben sollten.

Jedoch gibt es natürlich auch Unterschiede: Während Monty Roberts zunächst versucht, das Pferd in der Fluchtbewegung zu halten, um ein mögliches Bocken durch ein zu rasches Join-Up zu vermeiden, scheint dieses von-sich-weg-Treiben bei den jungen Lipizzanern der Spanischen Hofreitschule gar nicht notwendig zu sein. Dies liegt offenbar daran, dass die in Piber gezüchteten Pferde schon von Geburt an sehr stark auf den Menschen geprägt sind und von ihren Betreuern auch eingeritten werden. Durch das Vertrauen, das sich durch den engen Kontakt schon im Fohlenalter aufgebaut hat, kommt ein Bocken des Pferdes beim Starten hier nur selten vor.

Über die verschiedenen Ansätze könnte man selbstverständlich diskutieren. Daher wäre es nach Meinung der Autorin auch gar kein so schlechter Gedanke, wenn durch das Gastspiel von Monty Roberts in der Spanischen Hofreitschule möglicherweise sogar ein Austausch zwischen den Bereitern und dem Pferdeflüsterer zustande käme. Mögen die Ansätze auch recht unterschiedlich sein, so ist es sicher – auch im Interesse von Equus, dem Fluchttier – kein Nachteil, wenn sich Pferdekenner verschiedener Herkunft untereinander austauschen und ihre Erfahrungen teilen.

Wie die klassischen Reitmeister, so betont auch Monty Roberts in seinen Publikationen immer wieder, wie wichtig es ist, dem Pferd ausreichend Zeit zu lassen. In seinem Buch „Der mit den Pferden spricht“ (The Man Who Listens to the Horses“) heißt es:

„Spielen Sie nicht den Helden. Hat Ihr Pferd heute keine Lust, einen Reiter zu tragen, dann probieren Sie es am nächsten oder übernächsten Tag noch einmal. Bedenken Sie, dass ich bei meinen Vorführungen nur deshalb das gesamte Programm auf einmal durchexerziere, weil die Zuschauer alles sehen wollen. Das heißt aber nicht, daß auch Sie ein solches Tempo vorlegen müssen. Mit meiner Methode sparen Sie so viel Zeit, daß Sie es sich leisten können, sich Zeit zu lassen. Das Wichtigste ist die Qualität Ihrer Arbeit, nicht das Tempo. Am Ende wollen wir alle ein gut erzogenes, zufriedenes und williges Pferd haben; danach wird man Ihre Arbeit beurteilen.“ (Monty Roberts, Der mit den Pferden spricht, Gustav Lübbe Verlag, Bergisch Gladbach 1997, Seite 365.)

Diese Einstellung gegenüber dem Partner Pferd erinnert an die Thesen des großen Reitmeisters Antoine de Pluvinel (1555-1620), zu seiner Zeit einer der wichtigsten Vorreiter gewaltfreier Trainingsmethoden:

„Das Pferd muss selber Freude an der Reitbahn haben, sonst wird dem Reiter nichts mit Anmut gelingen.“

„Wir sollten besorgt sein, das Pferd nicht zu verdrießen und seine natürliche Anmut zu erhalten, sie gleicht dem Blütenduft der Früchte, der niemals wiederkehrt, wenn er einmal verflogen ist.“

(Antoine de Pluvinel, Le Manège Royal, postum 1623 erschienen)

Die Parallelen zwischen diesen Zitaten sind auffällig – auch wenn beinahe 400 Jahre und einige tausend Kilometer dazwischen liegen! Umso bedauerlicher ist es, dass diese freundliche und respektvolle Einstellung gegenüber dem Partner Pferd über so viele Jahrhunderte offenbar in Vergessenheit geriet!

Bereits im Mai 2016 hatte die Autorin das Glück, Monty Roberts im Magna Racino in Ebreichsdorf zu treffen und eine seiner Vorführungen zu besuchen. Dabei ergab sich auch die Gelegenheit zu einem Interview, das im Magazin EQUUS Arabian, Heft 4.2016, erschienen ist.

Die Worte, mit denen Monty Roberts sich damals zu seiner Methode und zu seinen Beobachtungen bezüglich der Sprache der Pferde äußerte, zeugen von Bescheidenheit und Demut vor der Schöpfung: I didn’t create it! God created it! I just see it. I didn’t develop it, I only learn more about it. All these things were already there in nature. And maybe I only see a little bit, the next generation will make it better.” (Ich habe es nicht erschaffen! Gott hat es erschaffen. Ich habe es nur gesehen. Ich habe es auch nicht entwickelt, ich habe nur mehr darüber gelernt. All diese Dinge waren in der Natur schon vorhanden. Und vielleicht habe ich nur ein bisschen davon gesehen, die nächste Generation wird es besser machen.)

Er hat gewiss sehr viel gesehen, damals in der Bergwüste von Nevada – und eines ist sicher: Dass im Pferdesport allmählich ein Umdenken stattfindet, ist – nach den großartigen Errungenschaften in der klassischen Reitmeister – zu einem Teil auch Monty Roberts und seiner Mission des gewaltfreien Umgangs mit Pferden zu verdanken. Daher soll dieser Artikel auch mit einem bekannten Zitat von Monty Roberts enden: “My goal is to leave the world a better place than I found it, for horses and for people, too.” (Mein Ziel ist es, dass die Welt, wenn ich sie eines Tages verlasse, besser ist als ich sie vorgefunden habe, für Pferde und auch für Menschen.)

                                                                                                                        Sylvia Kreye

Foto: mit freundlicher Genehmigung von Debbie Roberts Loucks.

Vorführung Spanische Hofreitschule

Vorführung in der Winterreitschule: Bereiter auf Schulhengsten. (c) Spanische Hofreitschule, Stefan Seelig. Mit freundlicher Genehmigung der Spanischen Hofreitschule.

Spanische Hofreitschule

Vorführung am 4. März 2017

Eine Vorführung in der Spanischen Hofreitschule ist nicht nur für Wien-Touristen, sondern auch für Freunde und Kenner der klassischen Reitkunst ein Muss. Zu den „Klassikern“, die zum Standardprogramm der Spanischen Hofreitschule gehören, zählte auch die Vorführung am 4. März 2017 – im Grunde eine ganz „normale“ Vorführung, bei der man sich jedoch davon überzeugen konnte, dass die „Spanische“ lebt und (allen Unkenrufen zum Trotz) keineswegs vom Untergang bedroht ist.

Junge Hengste

Zu Beginn der Vorstellung wurden sechs junge Hengste dem Publikum vorgestellt. Dabei wurde das teilweise noch recht stürmische Temperament der Junghengste von den Bereitern souverän aufgefangen. Neben den erfahrenen Bereitern wurde in dieser Abteilung auch der Reiternachwuchs der Spanischen Hofreitschule vorgestellt. An der Seite von Siglavy Melodia I mit Bereiter Oberhauser, Siglavy Alma mit Bereiter Bacher und Pluto Fantasca mit Bereiter E. Zimmermann präsentierten sich Pluto Amena mit Bereiterin Zeitlhofer, Favory Bonasera mit Bereiter-Anwärter Egger sowie Favory Wanda II mit Bereiter-Anwärterin Stefan.

Alle Gänge und Touren der Hohen Schule – Teil I

Im zweiten Programmpunkt wurden ALLE GÄNGE UND TOUREN DER HOHEN SCHULE gezeigt: Piaffe, Passage, fliegende Galoppwechsel, Pirouetten. In dieser Abteilung mit vier Hengsten präsentierten sich der braune Lipizzanerhengst Pluto Bellornata und Erster Oberbereiter Eder, Neapolitano Gaetana und Bereiter Rothleitner, Maestoso Beja mit Bereiter Nowotny und Siglavy Batosta mit Bereiterin Zeitlhofer. (Siglavy Batosta ist jener Hengst, den die kürzlich zur Bereiterin ernannte Hannah Zeitlhofer selbst ausgebildet hat.)

Arbeit an der Hand & Schulen über der Erde

Im Programmpunkt ARBEIT AN DER HAND & SCHULEN ÜBER DER ERDE wurden die berühmten Schulsprünge sowohl an der Hand als auch unter dem Reiter präsentiert. Diese Sprünge, welche bereits in der Natur der Hengste angelegt sind und früher auch in Kriegen zum Einsatz kamen, wurden durch die klassische Reitkunst immer mehr verfeinert. In der klassischen Ausbildung dient die Arbeit an der Hand stets als Vorbereitung auf die später unter dem Reiter ausgeführten „Schulen über der Erde“. Für diese schwierigen Sprünge, die viel Temperament, Mut und Kraft erfordern, sind nur wenige Hengste geeignet. Nach wie vor verfügt die Spanische Hofreitschule auch diesbezüglich über hervorragend ausgebildeten Pferdenachwuchs und ein kompetentes, erfahrenes Bereiter-Team, das imstande ist, die Hengste auf die schwierigen Schulen über der Erde vorzubereiten.

Levade

Mit seinem Hengst Conversano Bonavoja überzeugte der erfahrene Bereiter Radnetter auch diesmal wieder mit seinen Levaden, die er nach eigenen Worten besonders gern zeigt. Die Levade, welche auch im Wappen der „Spanischen“ verewigt ist, ist eine Übung, bei welcher die Hinterhand des Pferdes tiefgesetzt ist und die Vorhand sich für ein paar Sekunden in einem Winkel von 30 – 35 Grad über dem Boden erhebt. Hier kommt es besonders darauf an, beim Pferd die nötige Kraft auf der Hinterhand zu entwickeln und die Balance einige Sekunden lang zu halten. Wie sich schon im Jubiläumsjahr 2015 zeigte, ist die Levade nach wie vor eine besondere Spezialität der Spanischen Hofreitschule.

Courbette

Zu den schwierigsten Sprüngen der klassischen Reitkunst gehört – neben der Kapriole – auch die Courbette, bei welcher der Hengst mehrere Sprünge hintereinander auf der Hinterhand ausführen muss. Mit dem Lipizzanerhengst Siglavy Malina I vollführte Bereiter Bachinger mehrere Courbetten. Die beiden zeigten bereits in der Jubiläumsgala 2015, dass die Courbette ihre besondere Domäne ist.

Kapriole

Die schwierige Kapriole, bei welcher der Hengst mit seinen Hinterbeinen ausstreicht und für einen kurzen Moment waagerecht in der Luft schwebt, wurde dargeboten von den Hengsten Neapolitano Dubovina und Bereiter Rothleitner, Conversano Kitty II und Bereiter Nowotny sowie Maestoso Theodorosta und Bereiter Bacher. Da die Hengste sich noch in der Entwicklung befinden, kann auch in der klassischen Reitkunst das Ideal des waagerechten Schwebens mit ausgestreckten Hinterbeinen nicht bei jeder Kapriole als selbstverständlich vorausgesetzt werden. Umso spektakulärer ist es, wenn es einem Hengst tatsächlich gelingt, für eine Weile waagerecht in der Luft zu verharren.

Für ihre Sprünge wurden die Kaprioleure, Courbetteure, Levadeure und ihre Bereiter vom Publikum mit viel Applaus belohnt.

Marcus Nowotny auf Favory Aquileja
Bereiter Marcus Nowotny auf Favory Aquileja: Piaffe. © Photo: Rene van Bakel/ASAblanca.com/Spanish Riding School. Mit freundlicher Genehmigung der Spanischen Hofreitschule.

Alle Gänge und Touren der Hohen Schule – Teil II

Solo für einen Glücksbringer

In der großen Solo-Nummer des zweiten Teils wurden abermals ALLE GÄNGE UND TOUREN DER HOHEN SCHULE gezeigt: Piaffe, Passage, Seitengänge, fliegende Galoppwechsel und Pirouetten. Nach alter Tradition wird dieses Solo stets einhändig auf blanker Kandare geritten, was eine hervorragende Ausbildung des Hengstes und hohes Feingefühl des Reiters erfordert. Dabei wird der Kandarenzügel in der linken Hand und die Birkengerte (so wie in früheren Zeiten das Schwert) in der rechten Hand gehalten.

Wie schon in der Jubiläumsvorführung am Heldenplatz im Sommer 2015, so war das große Solo mit einem braunen Lipizzaner als „Glücksbringer“ der Spanischen Hofreitschule auch diesmal wieder ein eindrucksvoller Höhepunkt: Souverän, mit ruhiger Hand und feinen Hilfen, führte Bereiter Marcus Nowotny den braunen Lipizzanerhengst Favory Aquileja durch die Reitbahn. Die beiden sind ein hervorragend eingespieltes Team!

Schulquadrille

Am Ende der Vorstellung steht traditionsgemäß die SCHULQUADRILLE. Das berühmte Ballett der weißen Pferde mit acht Hengsten ist natürlich der Höhepunkt einer jeden Vorführung. Die Choreographie, bei der es auf äußerste Präzision und Gleichmaß ankommt, wird traditionell zu berühmten Werken der klassischen Musikliteratur ausgeführt: Auch diesmal erklang im ersten Teil die Arlésienne-Suite Nr. 2 von Georges Bizet, gefolgt von der Polonaise Nr. 1 in A-dur von Frédéric Chopin. Im zweiten Teil bewegten sich die Hengste zu den Klängen der Symphonie Nr. 101 (Die Uhr) von Joseph Haydn. Zum feierlichen Ausklang der Schulquadrille erklang traditionsgemäß der Österreichische Grenadiermarsch (1784).

Das Ballett der weißen Hengste wurde routiniert dargeboten von Conversano Sessana mit dem Ersten Oberbereiter Eder, Neapolitano Aga mit Oberbereiter Hausberger, Pluto Sambata mit Bereiter Radnetter, Conversano Patrizia mit Bereiter Bachinger, Conversano Belladona mit Bereiter Nowotny, Pluto Theodorosta mit Bereiter Oberhauser, Maestoso Malina mit Bereiter E. Zimmermann, Maestoso Fantasca mit Bereiterin Zeitlhofer. Die Hengste und ihre Bereiter waren präzise aufeinander abgestimmt.

Hoffnungsvoller Reiternachwuchs

Der Reiternachwuchs an der „Spanischen“ scheint hoch motiviert zu sein und berechtigt zu Hoffnungen: Schon seit dem 450-Jahr-Jubiläum ist Hannah Zeitlhofer, die im September 2016 – als erste Frau in der Geschichte der Spanischen Hofreitschule – zur Bereiterin angelobt wurde, regelmäßig in der Schulquadrille zu sehen. Mit ihren feinen Hilfen ist die Pferdekennerin, die bereits vor ihrem Eintritt in die Spanische Hofreitschule ein Bachelor-Studium in Pferdewissenschaft absolviert hatte, gewiss eine Bereicherung für den Traditionsbetrieb.

Ebenfalls im Jahre 2016 wurden die einstigen Eleven Theresa Stefan und Georg Sattler zu Bereiter-Anwärtern ernannt. Zusammen mit dem im Jahre 2012 zum Bereiter-Anwärter beförderten Christopher Egger komplettieren sie das Team der Spanischen Hofreitschule. Bereiter-Anwärterin Theresa Stefan und Bereiter-Anwärter Christopher Egger dürfen sogar schon in der Abteilung der jungen Hengste mitreiten.

Die „Spanische“ auf dem Weg ins 21. Jahrhundert

Zusammenfassend kann man festhalten, dass die Spanische Hofreitschule ganz offensichtlich nicht auf so einem schlechten Wege ist, wie in den Medien bisweilen behauptet wird – mag es (aus der Sicht gewisser Ex-Bereiter und diverser Fachleute) auch hier und da noch Verbesserungsbedarf geben. In der Vorführung selbst wie auch in den beim anschließenden Presse-Empfang geführten Gesprächen gewinnt man durchweg den Eindruck, dass es sich hier um ein hochmotiviertes Team von Bereiter/innen und Bereiter-Anwärter/innen handelt, die ihr Leben den weißen Pferden verschrieben haben, die mit viel Enthusiasmus „ihr Ding“ machen und sich von den Medien – Gott sei dank – nicht beirren lassen!

Hier ist viel Begeisterung und vor allem auch eine gesunde Portion Pferdeverstand zu spüren – der „Pferdevirus“ ist direkt ansteckend und springt auch auf die Gesprächspartner über! Was sie sagen, klingt authentisch, es gibt keine Spur von Überheblichkeit oder gar Hochnäsigkeit – zumindest nicht bei jenen Bereitern und Bereiterinnen, die ich bisher kennenlernen durfte.

Für die Zukunft bleibt nur zu wünschen, dass die Grundsätze der klassischen Reitkunst an der Spanischen Hofreitschule weiterhin gepflegt werden und für künftige Generationen erhalten bleiben. Daher mein Rat an das Team der „Spanischen“: Achten Sie auch künftig stets auf das Wohl Ihrer erstklassigen Partner, der Lipizzaner! Machen Sie weiter im Sinne der klassischen Reitkunst! Lassen Sie sich nicht beirren von den negativen Einflüssen des modernen Dressursports – aber auch nicht von der destruktiven Stimmungsmache diverser Medien! Freuen Sie sich über Ihre Erfolge mit den wunderbaren Lipizzanern, aber nehmen Sie auch konstruktive Kritik ernst, sofern diese wohlwollend gemeint ist. Beraten Sie sich gegenseitig und suchen Sie den Austausch, auch mit den ehemaligen Bereitern der Spanischen Hofreitschule, damit das beinahe fünf Jahrhunderte alte Wissen auch für zukünftige Generationen erhalten bleibt. So sind Sie sicher auf einem guten Weg – gerade auch in unsicheren Zeiten wie diesen!

Ich danke Generaldirektorin Dkfm. Frau Elisabeth Gürtler und Pressesprecherin Frau Andrea Kerssenbrock für die Einladung zur Vorführung am 4. März. Es hat mich sehr beeindruckt, und ich werde sicher wiederkommen!

Nähere Informationen über das Jahresprogramm der Spanischen Hofreitschule finden Sie auf: http://www.srs.at

Weitere Fachartikel über Pferde & klassische Reitkunst gibt es auf: http://linguamusica.eu/kulturberichterstattung-fachartikel/pferde-reitkunst/

 

Wien, im März 2017                                                      Sylvia Kreye