Weihnachtliche Musik & Gesang

Weihnachtliche Musik & Gesang

Es weihnachtet sehr. Weihnachtliche Musik & Gesang gehören einfach dazu! Auch in diesem Jahr habe ich wieder ein festliches Repertoire mit Weihnachtsliedern und geistlichen Arien aus Barock, Klassik und Romantik zusammengestellt. Anfragen nehme ich gern über das Kontaktformular entgegen.

Es weihnachtet sehr

Festlich erstrahlt die Weihnachtsbeleuchtung in den Städten. Alle Straßen und Geschäfte sind hell erleuchtet und weihnachtlich dekoriert. Auf den Weihnachtsmärkten duftet es nach Punsch, Glühwein, Maronen, Mandeln, Nüssen und anderen kulinarischen Genüssen. Wir genießen die besinnliche Adventszeit mit schöner Musik und machen es uns bei einem Kaffee, einer Tasse Tee oder einem Punsch gemütlich. Bei mir ist die Advents- und Weihnachtszeit natürlich auch wieder gut ausgefüllt mit Proben und Konzertvorbereitungen. Denn erst wenn ich selbst musikalisch aktiv sein kann, kommt bei mir so richtig Weihnachtsstimmung auf.

Was wäre ein Weihnachtsfest ohne die passende festliche Musik? Daher habe ich mein klassisches Repertoire mit Weihnachtsliedern und geistlichen Arien wieder hervorgeholt und noch um ein paar schöne Stücke ergänzt.

Wenn Sie für einen Adventsgottesdienst, eine Messe oder eine Weihnachtsfeier noch kurzfristig ein festliches Programm zusammenstellen möchten und eine musikalische Umrahmung suchen, biete ich Ihnen gern meine Dienste als Sängerin an. Es bereitet mir immer Freude, mit meinem Gesang Ihre Veranstaltung musikalisch zu umrahmen und zu verschönern.

Mein festliches Repertoire mit Weihnachtsliedern und geistlichen Arien aus Barock, Klassik und Romantik können Sie hier nachlesen:

Folder Advent & Weihnachten

Bei Interesse bitte ich Sie um eine Nachricht über das Kontaktformular. Ich freue mich auf Ihre Anfrage.

Neues Repertoire

In den letzten Wochen war ich wieder fleißig. Neben dem Weihnachtsprogramm wurde intensiv an meinem neuen Crossover-Programm gearbeitet. Zu diesem Zweck habe ich zusammen mit meinem Pianisten Edmund Hauswirth das Duo Sogno d’Or gegründet. Nur so viel sei schon einmal verraten: Es wird ein internationales Programm mit Liedern in fünf Sprachen – eine bunte Mischung aus Operette & Musical, deutschsprachigen Liedern & französischen Chansons, italienischen & spanischen Kanzonen, Evergreens & Schlagern. Zwei Konzerttermine für April 2019 stehen schon fest! Nähere Informationen hierzu sowie aktuelle Fotos folgen in Kürze.

Heintje und Ich – Weihnachten | Erfreuliche Neuigkeiten von Hein Simons

Heintje und Ich – Weihnachten

Erfreuliche Neuigkeiten von Hein Simons

Weihnachts-CD und Weihnachts-Tournee: Nach seinem großartigen Comeback mit dem Album Heintje und Ich (2017) ist Hein Simons alias „Heintje“ weiterhin auf Erfolgskurs. Unter dem Titel Heintje und Ich – Weihnachten ist bei TELAMO soeben eine Neuauflage des Bestseller-Albums erschienen und eroberte prompt Platz 1 der Schlageralbum-Charts. Produziert wurde das Album von dem erfolgreichen Produzenten Christian Geller. Die exklusive 2CD-Weihnachts-Edition beinhaltet zusätzlich eine Duett-Neuaufnahme des Erfolgsalbums Weihnachten mit Heintje, das beinahe schon ein Klassiker ist. Auf seinem neuen Weihnachtsalbum singt Hein Simons abermals im Duett mit seinem jüngeren Ich. – Doch damit nicht genug: Im Dezember geht der Sänger erneut auf Weihnachtstournee.

Über das 50-jährige Bühnenjubiläum des niederländischen Sängers wurde an dieser Stelle im Dezember vergangenen Jahres ausführlich berichtet. Die erfreulichen Neuigkeiten von Hein Simons bieten heuer genug Anlass zu einem ergänzenden Beitrag.

Heintje und Ich – Weihnachten – die Neuauflage des Erfolgsalbums als exklusive 2CD-Weihnachts-Edition

1968: Weihnachten mit Heintje

Vor 50 Jahren, am 1. November 1968, erschien bei ARIOLA das Weihnachtsalbum Weihnachten mit Heintje, das für den damals 13-jährigen Kinderstar und sein Team ein gigantischer Erfolg wurde. Mit sage und schreibe 1,7 Millionen verkauften Exemplaren gilt diese Langspielplatte als eines der meistverkauften deutschsprachigen Weihnachtsalben überhaupt. Über viele Jahrzehnte hindurch hat die LP Weihnachten mit Heintje das Weihnachtsfest in vielen Familien verschönert. Dass das Traditionsalbum bis heute eine besondere Faszination ausübt, ist natürlich vor allem der glockenhellen Stimme von Heintje zu verdanken. Die auf Vinyl verewigten Weihnachtslieder bestechen aber auch durch die schönen, beinahe klassischen Arrangements von Wolf Hausmann, Albert Schwarzmann und Johannes Jorge sowie den strahlenden Orchesterklang (Orchester Franz Frankenberg, mit Kirchenglocken, Chören, Streichern und Bläsern). Der festliche Höreindruck des Nostalgie-Albums lässt sofort Weihnachtsstimmung aufkommen. Hein Simons selbst hat in diversen Interviews bestätigt, dass die LP Weihnachten mit Heintje zu seinen Lieblingsalben gehört, weil die Arrangements mit Streichern und Bläsern so schön gemacht sind.

2018: Heintje und Ich – Weihnachten

50 Jahre später, am 2. November 2018, hat die Firma TELAMO unter dem Titel Heintje und Ich – Weihnachten eine exklusive 2CD-Weihnachts-Edition auf den Markt gebracht. Die soeben erschienene Neuauflage des Erfolgsalbums Heintje und Ich wurde in der 2CD-Weihnachts-Edition noch um einen Bonustitel („Schneeglöckchen im Februar“) ergänzt. Doch das Schönste daran ist: Die Doppel-CD beinhaltet als Bonus-Album auch eine komplette Neuaufnahme des Weihnachts-Klassikeralbums Weihnachten mit Heintje (von 1968), abermals in der Duett-Version mit Heintje und dem erwachsenen Hein Simons.

Auf CD 1 sind die Titel des Bestselleralbums Heintje und Ich (erschienen im Dezember 2017) zu hören. Dieses Album eroberte auf Anhieb die Top Charts und ist dort schon sage und schreibe seit 25 Wochen erfolgreich vertreten (Stand: 5. November 2018). Bereits innerhalb einer Woche nach Veröffentlichung der weihnachtlichen Neuauflage landete das Album Heintje und Ich prompt auf Platz 1 der Schlageralbum-Charts.

Auf CD 2 der Doppel-Edition Heintje und Ich – Weihnachten ist die komplette Duett-Neuaufnahme des Nostalgie-Albums Weihnachten mit Heintje festgehalten. Produziert wurde das Album erneut von Christian Geller. Bereits in den vergangenen Jahren hat der erfolgreiche Produzent bewiesen, dass er einen untrüglichen Instinkt für hitverdächtige Produktionen und ein geschicktes Händchen für deren technische Umsetzung hat.

Auf der neuen Weihnachts-CD singt Hein Simons noch einmal im Duett mit seinem jüngeren Ich. Das Resultat ist erstaunlich und zugleich erfreulich! Die Baritonstimme des erwachsenen Hein Simons harmoniert prima mit der Kinderstimme des kleinen Heintje. Der mittlerweile 63-jährige Sänger hat nach wie vor ein sehr schönes, samtiges Timbre, das gerade in den besinnlichen Liedern hervorragend zur Geltung kommt und auch in der etwas höheren Baritonlage eine sehr schöne Ausstrahlung hat. Besonders reizvoll ist es, wenn der gereifte Hein Simons die zweite Stimme zu seinem jüngeren Ich singt oder den Gesangspart des jungen Heintje in der Baritonlage kanonartig imitiert – wie in „Leise rieselt der Schnee“ oder „Stille Nacht“. Hier zeigt sich einmal mehr die Musikalität des Sängers, dessen Stimme auf diesem Album beinahe schon klassisch anmutet.

Inhalt der Weihnachtsedition Heintje und Ich

CD 1

  • Mama
  • Kleine Kinder, kleine Sorgen
  • Oma so lieb
  • Aba Heidschi Bumbeidschi
  • Mamatschi
  • Sei doch bitte wieder gut
  • Du sollst nicht weinen
  • Deine Liebe, deine Treue
  • Es kann nicht immer nur die Sonne scheinen
  • Ich bau dir ein Schloss
  • Scheiden tut so weh
  • Wenn wir alle Sonntagskinder wär’n
  • Mein schönstes Lied
  • Ich sing ein Lied für dich
  • Klein sein, das ist schön
  • Schneeglöckchen im Februar
CD 2

  • Stille Nacht, Heilige Nacht
  • Süßer die Glocken nie klingen
  • Es ist ein Ros´ entsprungen
  • Leise rieselt der Schnee
  • Morgen kommt der Weihnachtsmann
  • Kommet ihr Hirten
  • O Tannenbaum
  • O du fröhliche
  • Am Weihnachtsbaum die Lichter brennen
  • Kling, Glöckchen, Klingelingeling
  • Alle Jahre wieder
  • Morgen, Kinder, wird´s was geben
  • Vom Himmel hoch, da komm ich her

Die Technik macht’s möglich

Die Duett-CD Heintje und Ich wurde durch ein aufwändiges technisches Verfahren möglich, wie Produzent Christian Geller in einem Interview verriet: Da die vierspurigen Tonbänder mit den alten Aufnahmen im Laufe der Zeit verkleben, mussten sie zunächst in einem speziellen Backofen aufbereitet werden. Danach konnten die Bänder nur ein einziges Mal abgespielt werden. Dieses aufwändige Verfahren birgt natürlich auch das Risiko einer Zerstörung der alten Tonbänder. Um für die Nachwelt erhalten zu bleiben, mussten die Aufnahmen gleich während des ersten Abspielens digitalisiert werden. Die Spuren mit dem ursprünglichen Orchester und Chor wurden im Zuge der Neueinspielung durch einen neuen Orchestersound ersetzt. Dazu wurde die Stimme des erwachsenen Hein Simons im Studio neu eingespielt. Die Texte der ersten Duett-CD Heintje und Ich wurden von Textdichter Tobias Reitz neu bearbeitet und so adaptiert, dass sie den Inhalt aus der Sicht des erwachsenen Sängers wiedergeben.

Eine gelungene Produktion

Das Album Heintje und Ich – Weihnachten zeigt einmal mehr, dass Hein Simons mit seinen mehr als 50 Jahren Bühnenpraxis in der U-Musik nach wie vor zu den ganz Großen gehört. Sein wohlklingender, gut geführter Bariton ist einzigartig in der Schlager-Branche. Und seine Baritonstimme braucht sich auch nicht hinter seiner Kinderstimme zu verstecken.

Die schönen, melodischen Arrangements von Wolf Hausmann, Albert Schwarzmann, Johannes Jorge und Franz Frankenberg wurden in der Neueinspielung weitgehend übernommen, jedoch wurden die Chöre und das Orchester neu eingespielt. Ein kleiner Wermutstropfen: Im Vergleich zum Nostalgie-Album Weihnachten mit Heintje vermisst man bei der Neueinspielung den originalen, strahlenden Orchesterklang der Streicher und Bläser (Posaunenchor). Die ursprüngliche Orchesterbesetzung der Langspielplatte von 1968 (Orchester Franz Frankenberg) weicht in der Neuaufnahme einem synthetisch produzierten Sound – ein Vorgehen, das bei heutigen Studioaufnahmen gängige Praxis ist.

Dennoch stellt sich die Frage, ob es für einige der langsamen und getragenen Weihnachtslieder nicht schöner gewesen wäre, die originale Orchesterbesetzung aus dem alten 4-Spur-Tonband zu übernehmen. Aber das ist die Meinung der Autorin und für die Fans sicher eher von geringer Bedeutung. In jedem Falle überzeugt das neue Weihnachtsalbum durch die gelungenen Interpretationen von Hein Simons und seinem jüngeren Ich sowie die technisch anspruchsvolle Realisierung durch Christian Geller.

Die 2CD-Edition Heintje und Ich – Weihnachten ist ein wunderschönes, stimmungsvolles Weihnachtsgeschenk, das nicht nur die Herzen der Heintje- und Hein Simons-Fans erfreuen wird. Das neue Album von Hein Simons sorgt abermals für Gänsehaut-Momente und klingt verdächtig nach Gold!

Die neue exklusive 2CD-Weihnachts-Edition Heintje und Ich – Weihnachten kann bei Shop24Direct bestellt werden. Sie ist als CD und auch als Fanbox erhältlich:

CD: www.shop24direct.de/HeintjeHeinSimonsWeihnachten
Fanbox: www.shop24direct.de/HeintjeHeinSimonsWeihnachtenBox

Laut Informationen der GfK (Gesellschaft für Konsumforschung) hat das Album „Heintje und Ich“ inzwischen Gold-Status erreicht. Nähere Details unter:

http://schlagerprofis.de/hein-simons-erste-goldene-schallplatte-in-deutschland/

Am 7. Dezember ist auch die DVD „Heintje und Ich – Weihnachten“ erschienen. Sie beinhaltet neben den Titeln der CD auch das TV-Spezial „Hein Simons – persönlich“. Auf der DVD spricht Moderator Michael Niekammer mit Hein Simons über sein Leben, seine Karriere als Kinderstar und natürlich auch über sein großartiges Comeback mit „Heintje und Ich“. Die DVD ist bei Shop24Direct unter dem folgenden Link erhältlich:

https://www.shop24direct.at/produkt/heintje-ich-weihnachten-440160

Als kleinen Vorgeschmack auf die CD-Edition Heintje und Ich – Weihnachten gibt es auf YouTube ein schönes Video des Weihnachtsliedes „Leise rieselt der Schnee“. Ich danke der Firma TELAMO GmbH für die freundliche Genehmigung zum Einbetten des Videos in meinen Artikel.

 

Hein Simons, Pressefoto
Hein Simons. Mit freundlicher Genehmigung der TELAMO GmbH, München. (c) – German Popp

Weihnachten mit unseren Stars – die Neuauflage der Weihnachtstournee mit Hein Simons

Nach seiner erfolgreichen Weihnachtstournee im Dezember 2017 wird Hein Simons auch in diesem Jahr wieder auf Weihnachtstournee gehen. Vom 30. November bis zum 30. Dezember ist der Sänger vorwiegend in den neuen Bundesländern unterwegs, wo er 23 Konzerte geben wird. Dabei wird Hein Simons – abermals im Duett mit seinem jüngeren Ich – nicht nur seine größten Erfolge, sondern auch seine Weihnachtslieder aus der neuen Duett-CD präsentieren und für Gänsehaut-Momente sorgen.

Veranstaltet von THOMANN Künstler Management, in Kooperation mit dem Deutschen Musik Fernsehen und moderiert von Maximilian Arland, hat „Weihnachten mit unseren Stars“ im vergangenen Jahr das Publikum begeistert und wird in diesem Jahr fortgesetzt.

Mit dabei sind diesmal auch Captain Cook und seine singenden Saxophone. Die erfolgreiche Instrumental-Formation ist ein Garant für gute Unterhaltung und einfühlsame Melodien. Die mit Saxophon-Klängen veredelten Evergreens laden zum Träumen und Mitsummen ein.

Wie schon im letzten Jahr, wird auch diesmal wieder Maximilian Arland mit viel Charme, Gefühl und Witz durch das Programm führen. Dabei wird das Allround-Talent sowohl Weihnachtslieder als auch Hits aus seinem eigenen Repertoire präsentieren.

Karten für die Tournee Weihnachten mit unseren Stars können unter dem folgenden Link bestellt werden:

https://www.thomann-music.de/alle-konzerte/weihnachten-mit-unseren-stars-2018

Wenn ein Sänger aus der Schlagerbranche sich einen Preis für das Comeback des Jahres verdient hat, dann ist es gewiss Hein Simons! Hier zeigt sich einmal mehr, dass sich Geduld und Beharrlichkeit auf Dauer doch auszahlen! Wir freuen uns mit Hein Simons über seinen großartigen Erfolg. Für sein neues Weihnachtsalbum und die bevorstehende Weihnachtstournee wünschen wir ihm ebenfalls alles Gute!

 

Sylvia Kreye, Wien

 

Diese CD-Rezension ist ebenfalls erschienen auf SCHLAGERPROFIS.DE: http://schlagerprofis.de/heintje-und-ich-cd-rezension-von-sylvia-kreye/

Quellen

Buchtipp

  • Jan Adriaan Zwarteveen: Ich war Heintje – Sein Leben als Kinderstar mit der unvergesslichsten Stimme der Welt (aus dem Niederländischen übersetzt von Willy und Silvia Bremer), Giger Verlag GmbH, CH-8852 Altendorf, erhältlich bei Shop24Direct:  https://www.shop24direct.at/produkt/ich-war-heintje-2020380

Weitere Artikel zu Hein Simons finden Sie auf den folgenden Unterseiten:

Signierstunde mit Hein Simons

21. Dezember 2017: Das 50-jährige Bühnenjubiläum von Hein(tje) Simons

Hein Simons: 50-jähriges Jubiläum | Teil 2: Vom Kinderstar zum Bariton

Hein Simons: 50-jähriges Jubiläum | Teil 1: Vom Lausbub zum Kinderstar

21. Dezember | Adventskalender

Der musikalische Adventskalender

21. Dezember

Weihnachtsbräuche in Osteuropa

Der musikalische Adventskalender ist heute zu Gast in Osteuropa. Wir bereisen Polen, Ungarn, Tschechien, die Slowakei und Slowenien. Nachdem am 20. Dezember die orthodoxen Weihnachtsbräuche thematisiert wurden, stehen heute die weihnachtlichen Traditionen der römisch-katholischen Länder Osteuropas im Mittelpunkt.

Polen 

Die Weihnachtszeit beginnt in Polen mit dem ersten Advent. Dies ist auch der Beginn der Fastenzeit, die erst am Heiligen Abend mit der Wigilia endet. Wigilia (von vigilare – wachen) wird in Polen das Weihnachtsessen genannt, das aus 12 Gerichten besteht. Es beginnt erst, wenn der erste Stern (Gwiazdka) am Himmel aufgetaucht ist. Dies ist gegen 17 Uhr der Fall. Gwiazdka heißt wörtlich der kleine Stern und bezieht sich auf den Stern von Bethlehem. Gwiazdka bringt in Polen auch die Geschenke. 

Beim Weihnachtsessen wird traditionell ein Gedeck mehr aufgelegt als benötigt. Mit diesem Brauch wird zum einen der Verstorbenen gedacht, zum anderen ist es auch ein Zeichen der Gastfreundschaft, für den Fall, dass unerwarteter Besuch kommt. Gleichzeitig wird dadurch an die Weihnachtsgeschichte und die Herbergssuche von Josef und Maria erinnert. Ein polnisches Sprichwort lautet: „Gość w domu, Bόg w domu“ („Ist ein Gast im Haus, so ist Gott im Haus“). 

Bei jedem Gedeck liegt eine Oblate (Oplatek), die meist mit einem Heiligenbild verziert ist. Vor Beginn des Weihnachtsessens geht jeder mit seiner Oblate herum und gibt den anderen jeweils ein Stück davon ab. Das Brechen der Weihnachtsoblate geht zurück auf die christliche Tradition des Brotbrechens. Dabei wünscht man sich gegenseitig viel Glück für das nächste Jahr. Auf dem Land bekommen auch die Nutztiere etwas von der Oblate, denn die Legende besagt, dass die Tiere in der Weihnachtsnacht mit menschlicher Stimme sprechen können, jedoch nur Menschen, die reinen Herzens sind, könnten diese auch hören. 

Das Weihnachtsessen besteht in Polen aus zwölf Gerichten – in Erinnerung an die zwölf Apostel. Am Heiligen Abend werden nur vegetarische Speisen und Fisch (Rollmops, Hering oder Karpfen) serviert. Außerdem gibt es Barszcz (Borschtsch, Rote-Bete-Suppe) mit Uszka (Ravioli), Pierogi (Teigtaschen) mit Sauerkraut und Pilzen, eine Weihnachtspastete und Chalka (Hefezopf) mit Kompott aus Trockenobst, gekochte Kartoffeln, Rotkohl mit Trockenobst, Sauerkraut mit getrockneten Pilzen und diverse Desserts. 

Nach dem Weihnachtsessen werden Weihnachtslieder (kolędy) gesungen und die Geschenke ausgepackt. Anschließend gehen die Familien zur Mitternachtsmesse (Pasterka). 

Der Weihnachtsbaum wurde in Polen im 19. Jahrhundert eingeführt. Manche Familien legen etwas Heu unter das Tischtuch oder in die vier Ecken des Zimmers, um an die Geburt Christi im Stall zu erinnern. Bisweilen werden auch Geldmünzen unter die Tischdecke oder unter die Teller gelegt, um die Familienmitglieder vor Armut zu schützen. Auch die Polen verstecken gern eine Nuss in einem Kuchen. Wer die Nuss in seinem Stück findet, wird ein gutes neues Jahr haben.   

Auf dem Land ziehen kostümierte Sternsinger von Haus zu Haus und stellen Bibelszenen dar. Dafür bekommen sie Süßigkeiten oder etwas Geld. Nach dem Volksglauben hat der Verlauf der Wigilia einen Einfluss auf das kommende Jahr. Daher bemühen sich die Polen, an diesem Fest Streit zu vermeiden und sich versöhnlich zu begegnen. 

21. Dezember - Gedeckter Tisch für traditionelle Wigilia in Polen
Wigilia potrawy in Polen – ein für eine traditionelle Wigilia gedeckter Tisch. – Attribution/Urheberschaft: Przykuta, 24.12.2006, Wikimedia Commons, license CC BY-SA 3.0

Ungarn  

In Ungarn wird am 13. Dezember der Luca-Tag (Luca napja) – ähnlich dem Lucia-Fest in Schweden – gefeiert. In ländlichen Regionen wurde früher an diesem Tag mit dem Bau eines Luca-Stuhles (Luca széke) begonnen, der dann genau zu Heiligabend fertig wurde. 

An Heiligabend (Szenteste) wird in Ungarn traditionell Fischsuppe aus Karpfen gegessen. Der zweite Gang besteht aus gebratenem Fisch. Zu Weihnachten (Karácsony), vor allem am ersten Weihnachtstag, wird traditionell gefülltes Kraut gegessen. Auch in Ungarn wird ein Christbaum aufgestellt. Eine ungarische Spezialität ist das sogenannte szaloncukor (Salonzuckerl), das als Baumbehang verwendet wird. Ursprünglich handelte es sich dabei um ein in Seide gewickeltes Zuckerstück, heute sind es mit Schokolade überzogene Weihnachtsbonbons. In Ungarn bringt das Christkind (Jézuska) die Geschenke. Zur Zeit des Kommunismus wurde versucht, Jézuska durch Télapó zu ersetzen, der am 6. Dezember auch an die Stelle des Nikolaus (Mikulás) trat.   

In der Weihnachtszeit gehen die Kinder zu Familien und führen ein Krippenspiel auf, das in Ungarn betlehemezés (Betlehemspiel) genannt wird. 

Tschechien 

Auch in Tschechien finden das Weihnachtsessen und die Bescherung am Heiligen Abend statt. Daher heißt Heiligabend auf Tschechisch auch Štědrý večer, bzw. dem Štědrý den (der Großzügige Abend, der Reichliche Tag). Das Christkind, Ježíšek, bringt die Geschenke. Vor dem Weihnachtsmahl wird in Tschechien gefastet. Es wird gesagt, dass man am Abend ein goldenes Schweinchen (ein traditionelles Glückssymbol), Zlaté prasátko, sehen kann, wenn man den ganzen Tag nichts gegessen hat. Zu den volkstümlichen Traditionen gehört auch das Bleigießen. Außerdem werfen die Mädchen ihre Schuhe über die Schultern; wenn die Schuhspitze zur Tür zeigt, steht eine Heirat bevor. 

Das traditionelle Festessen besteht in Tschechien aus Weihnachtskarpfen mit Kartoffelsalat.   

Slowakei 

Am 4. Dezember feiern die Slowaken den Barbaratag. An diesem Tag stellen die jungen Mädchen Kirschzweige ins Wasser. Blühen die Zweige an Heiligabend, verheißt das Liebesglück im kommenden Jahr. Am 12. Dezember gehen Frauen von Haus zu Haus und erschrecken Männer.

An Heiligabend bringt das Christkind, Ježiško, die Geschenke. Das Weihnachtsessen beginnt bei Einbruch der Dunkelheit. In der Regel wird Pilzsuppe, Fisch, Sauerkraut und Gebäck serviert. Anschließend besuchen die Familien die Mitternachtsmesse. Am 25. Dezember wird im Familienkreis, am 26. Dezember im Freundes- und Bekanntenkreis gefeiert. 

Slowenien 

In Slowenien ist die Weihnachtszeit besonders lang: Sie beginnt schon am 13. November mit einem Festessen, das die sechswöchige weihnachtliche Fastenzeit einläutet, und endet erst am 2. Februar. Die Weihnachtskrippe (Jaslice) bleibt die ganze Zeit über im Mittelpunkt der Wohnung stehen. In Slowenien steht am Heiligabend nur der Besuch der Mitternachtsmesse an. Das Weihnachtsessen und die Bescherung finden am 25. Dezember statt. Besuch ist an diesem Tag nicht angesagt, denn Gäste am ersten Weihnachtstag verheißen ein unglückliches neues Jahr. 

Zu einem typischen Festmahl gehört in Slowenien das Weihnachtsbrot, ein aus Roggen, Buchweizen und Weizen gebackenes Brot, dem magische Kräfte zugeschrieben werden. 

In religiösen Familien ist es üblich, das Haus dreimal zu segnen: an Heiligabend, an Silvester und am Dreikönigstag. Die Weihnachtszeit endet in Slowenien erst mit dem Fest der Darstellung des Herrn am 2. Februar. 

Weihnachtslieder aus Osteuropa 

Bóg się rodzi (Polnische Weihnachtshymne) 

In Polen werden in der Mitternachtsmesse am Heiligen Abend viele Weihnachtslieder, darunter die polnische Weihnachtshymne Bóg się rodzi (Christus ist geboren), gesungen. Der Liedtext wurde 1792 von Franciszek Karpiński  verfasst. Der Komponist ist unbekannt. Auf YouTube findet man mehrere Versionen der feierlichen Weihnachtshymne:   

https://www.youtube.com/watch?v=vA7WGw5SSfM

https://www.youtube.com/watch?v=ke2Kz8pvdaI          

Lulei ze jezuniu 

Lulajże, Jezuniu ist ein polnisches Weihnachtslied aus dem 17. Jahrhundert. Die älteste erhaltene polnische Version befindet sich im Erzbischöflichen Archiv in Posen. Von dem Lied gibt es verschiedene deutsche Übersetzungen.

Lulajże, Jezuniu, Noten
Lulajże, Jezuniu: Liederprojekt, Benefizprojekt für das Singen mit Kindern (kostenlos), CARUS Verlag

Das Liederprojekt des CARUS-Verlages ist ein kostenloses Benefizprojekt, um das Singen mit Kindern zu fördern. Auf der Website des CARUS-Verlages findet sich zum Liederprojekt folgener Text:

„Auf www.liederprojekt.org bietet das LIEDERPROJEKT ein umfangreiches, kostenloses Liedarchiv an. Nahezu alle Lieder des Projekts mit Noten und Strophen, Instrumentalfassungen und gesungenen Fassungen sowie über 170 Podcasts mit ausführlichen Hintergrundinformationen, sind hier kostenlos verfügbar. Lassen Sie sich inspirieren und singen Sie mit!“

Von dem Lied Lulei ze jezuniu gibt es ein paar gute Aufnahmen auf YouTube, einmal in einer Interpretation mit dem Warschauer Philharmonischen Chor und Orchester, dann in einer Chorfassung mit polnischen und englischen Untertiteln, und schließlich in einer Version mit den drei Tenören:     

https://www.youtube.com/watch?v=tPc20BS3hC8        

https://www.youtube.com/watch?v=y6umHA47qs4         

Ungarn: Mennyböl az Angyar 

Traditionelle ungarische Weihnachtslieder sind Kis karácsony, nagy karácsony (Kleine Weihnachten und große Weihnachten) und Mennyből az angyal (Engel aus dem Himmel). Letzteres wollen wir im heutigen Adventskalender vorstellen. Aus verlagsrechtlichen Gründen wollen wir uns hier auf die Gesangsstimme beschränken. 

Engel aus dem Himmel (ungarisch)

Engel aus dem Himmel (ungarisch)

Engel aus dem Himmel (ungarisch)

Engel aus dem Himmel (ungarisch)
Mennyből az angyal – Engel aus dem Himmel, Gesangsstimme (Ausschnitt) 

Eine vollständige Bearbeitung des Liedes, mit Klavierbegleitung und Akkordbezifferungen, ist im Band Die schönsten Weihnachtslieder aus der ganzen Welt von Kurt Pahlen, Edition Hug 11582, enthalten.

Von dem Lied Mennyböl az Angyar gibt es auf YouTube zwei gute Aufnahmen, einmal mit einem ungarischen Kinderchor und eine Version mit der ungarischen Opernsängerin Erika Miklósa:

https://www.youtube.com/watch?v=RhMHXOgVLmQ

https://www.youtube.com/watch?v=SG-QAXGFa_Y      

Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachten_weltweit

https://de.wikipedia.org/wiki/Wigilia      

http://www.urlaub-ungarn.at/kultur/weihnachten-in-ungarn.html      

http://www.tschechien-online.org/basisinfo/weihnachten-tschechien      

http://www.myczechrepublic.com/de/tschechische-kultur/feiertage-traditionen/weihnachten-tschechien.html

http://slovakia.travel/de/weihnachten-24-26-dezember          

http://www.bookanddrink.com/weihnachten/weltweit/slowakei.htm 

http://www.ich-will-weihnachten.de/weihnachten-weltweit/weihnachten-in-slowenien/

http://www.bookanddrink.com/weihnachten/weltweit/slowenien.htm                        

Eine Auswahl an fremdspachigen Weihnachtsliedern ist auf der folgenden Website zu finden:

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_fremdsprachiger_Weihnachtslieder#Russisch     

Weitere Weihnachtslieder aus Osteuropa sind im Band Die schönsten Weihnachtslieder aus aller Welt von Kurt Pahlen, Hug & Co. Zürich, Edition Hug 11582, enthalten. 

Notenquellen

Lulajże, Jezuniu: Liederprojekt, Benefizprojekt für das Singen mit Kindern, CARUS Verlag

http://liederprojekt.org/lied39164.html 

Mennyből az angyal: Kurt Pahlen, Die schönsten Weihnachtslieder aus der ganzen Welt, Hug & Co. Zürich, Edition Hug 11582, Seite 134-135.  

Bildquellen

Beitragsbild: Prague Christmas Market – Weihnachtsmarkt in Prag

Christmas market on Old Town Square, Prague 2006

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Prague_christmas_market_9949a.jpg   

Attribution/Urheberschaft:

Hynek Moravec [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html), CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/) or CC BY 2.5 (https://creativecommons.org/licenses/by/2.5)], from Wikimedia Commons

Wigilia potrawy – Ein Tisch, der für eine traditionelle Wigilia gedeckt wurde, von Przykuta, 24.12.2006, Wikimedia Commons, license CC BY-SA 3.0

https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AWigilia_potrawy_554.jpg

By Przykuta (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html), CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/) or CC BY-SA 2.5-2.0-1.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5-2.0-1.0)], via Wikimedia Commons

18. Dezember | Adventskalender

Der musikalische Adventskalender

18. Dezember

Weihnachtliche Ohrwürmer aus Amerika

Heute begeben wir uns noch einmal über den großen Teich – in die Vereinigten Staaten von Amerika. Wir sehen Häuser und Gärten, die in funkelnde Weihnachtslandschaften verwandelt werden. Außerdem gibt es ein Wiederhören mit zwei weihnachtlichen Ohrwürmern aus der Neuen Welt: Jingle Bells und White Christmas. Diese beiden Songs, die vom nordamerikanischen Kontinent zu uns herüberschwappten und sich auf der ganzen Welt verbreiteten, kennen wir wohl alle!

Spiritual & Secular Song

Das Thema des musikalischen Adventskalenders vom 17. Dezember war das sogenannte ‚Negro Spiritual‘ bzw. das afroamerikanische Spiritual – im Unterschied zum Spiritual Song, dem angloamerikanischen Spiritual  der weißen Bevölkerung.

Im musikalischen Adventskalender von heute geht es etwas säkularer und kommerzieller zu. Wie bereits im Beitrag vom 17. Dezember erwähnt, wurden die christlichen Weihnachtsbräuche in den Vereinigten Staaten auch mitgeprägt durch alte Bräuche aus vorchristlicher Zeit. Dies hat auch einen Einfluss auf den Kommerz und das Kaufverhalten der US-Bürger. Das Weihnachtsfest wurde im Laufe der Jahre immer mehr säkularisiert und kommerzialisiert. 

Besonders in den USA schmücken die Menschen ihre Häuser und Gärten sehr aufwändig mit Lichterketten und Weihnachtsbäumen. An manchen Orten ist das aufwändige und üppige Dekorieren der Häuser und Gärten direkt zu einem ehrgeizigen Wettbewerb ausgeartet. 

Santa Claus, der Überbringer der Geschenke, ist in den USA überall gegenwärtig. Aber auch das Jesuskind, die drei Heiligen Könige und andere Objekte wie das Rentier, Elfen, Tannenbäume, Stechpalme, Lichterketten und Christbaumschmuck in allen möglichen Farben und Formen finden sich in den Auslagen der Kaufhäuser. 

In dieses Ambiente eines säkularisierten und kommerzialisierten Weihnachtsfestes passen zwei Ohrwürmer, die aufgrund ihrer Einprägsamkeit und Popularität jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit zu Kassenschlagern avancieren.  

Jingle Bells 

Jingle Bells (etwa: Klimpert, ihr Schellen, in Anspielung auf die Schellen am Pferdegeschirr) ist – im Gegensatz zum oben erwähnten Spiritual – eigentlich kein Weihnachtslied, da es säkularen Inhalts ist und der Text überhaupt keinen Bezug zum Weihnachtsfest hat. Jingle Bells ist vielmehr ein Winterlied, das von einem Pferdeschlittenrennen handelt. Das Lied wurde zwischen 1850 und 1857 vom amerikanischen Komponisten James Lord Pierpont (1822 – 1893) unter dem Titel The One Horse Open Sleigh (Der offene einspännige Pferdeschlitten) komponiert. Es wurde 1857 bei Oliver Ditson & Co. (Boston) erstmals veröffentlicht. 1859 wurde das Lied erneut veröffentlicht, diesmal unter dem Titel Jingle Bells, or The One Horse Open Sleigh.  

Es ist nicht ganz geklärt, wo genau das Lied komponiert wurde. Als Orte kommen Medford (Massachusetts) und Savannah (Georgia) in Frage. Beide Orte beanspruchen für sich, der Ort der Entstehung zu sein, und in beiden Orten befindet sich jeweils eine Gedenktafel mit dem Hinweis auf die Entstehung der Komposition. 

Nach Angaben der Medford Historical Society war das Lied inspiriert worden durch die Schlittenrennen, welche im 19. Jahrhundert auf der Salem Street zwischen Medford und dem Malden Square stattfanden. 

Im Jahre 1851 besuchte James Pierpont Mrs. Otis Watermann in Medford. Otis Watermann war die Besitzerin der Pension Seccomb Boardinghouse, der späteren Simpson-Taverne. Als Pierpont ihr das Lied auf dem Klavier vorspielte, bezeichnete Otis Watermann das Lied als „very merry little jingle“, was den Komponisten zu dem späteren Titel angeregt haben soll. 

Da das Urheberrecht auf Jingle Bells im Jahre 1857 vergeben wurde, bestehen hinsichtlich der Entstehung in Medford Zweifel, denn zu jenem Zeitpunkt wirkte James Pierpont bereits als Organist und Chorleiter an der unitarischen Kirche in Savannah, an der sein älterer Bruder John Pierpont als Pastor tätig war. Kurz vor der Vergabe des Urheberrechts hatte James Pierpont die Tochter des Bürgermeisters von Savannah, Eliza Jane Purse, geheiratet.  

1985 erklärte John Rousakis, der Bürgermeister der Stadt Savannah, das Lied zu einem „Savannah Song“ und errichtete eine Gedenktafel gegenüber der Kirche. Daraufhin entspann sich zwischen Rousakis und Michael McGlynn, dem Bürgermeister von Medford, ein unerfreulicher Briefwechsel. Beide Orte haben nun eine Gedenktafel, die sie als Entstehungsort ausweist.

Jingle Bells
J. L. Pierpont, Jingle Bells, Refrain, Public Domain, Cantorion. Original publication: published in Medford, Massachusetts, as „One horse open sleigh“

Englischer Originaltext 

Dashing through the snow in a one-horse open sleigh,
O’er the fields [hills] we go, laughing all the way.
Bells on bobtail ring, making spirits bright,
What fun it is [Oh what sport] to ride and sing a sleighing song tonight.
|:Jingle bells, jingle bells, jingle all the way.
O, what fun [joy] it is to ride in a one-horse open sleigh.:|
A day or two ago I thought I’d take a ride,
And soon Miss Fannie Bright was seated by my side.
The horse was lean and lank, misfortune seemed his lot,
He got into a drifted bank and we [we, we] got upsot.
|:Refrain:|
A day or two ago, The story I must tell
I went out on the snow, And on my back I fell;
A gent was riding by In a one-horse open sleigh,
He laughed as there I sprawling lay, But quickly drove away.
|:Refrain:|
Now the ground is white, go it while you’re young,
Take the girls tonight and sing this sleighing song.
Just get a bobtailed bay, two-forty for his speed,
Then hitch him to an open sleigh, and crack! You’ll take the lead.
|:Refrain:|

Wörtliche Übersetzung

Wir rasen durch den Schnee, in einem einspännigen offenen Pferdeschlitten,
über die Felder [Hügel] hinweg, lachen den ganzen Weg.
Glöckchen klingen am kupierten Pferdeschweif, schaffen eine fröhliche Stimmung
Was für eine Freude ist es, zu fahren und zu singen ein Schlittenfahrlied heut’ Abend.
|:Klimpert, Schellen, klimpert Schellen, klimpert den ganzen Weg.
Oh welch Freude ist es, in einem einspännigen offenen Pferdeschlitten zu fahren.:|
Vor ein, zwei Tagen beschloss ich, eine Ausfahrt zu machen,
Und schon bald saß Miss Fannie Bright neben mir.
Das Pferd war mager und dünn, Unglück schien sein Los,
Es geriet in eine Schneeverwehung, und wir, wir stürzten.
|:Refrain:|
Vor ein zwei Tagen, die Geschichte muss ich erzählen
Bin ich wieder in den Schnee gegangen, und fiel auf meinen Hosenboden;
Ein Herr fuhr vorbei, in einem einspännigen offenen Pferdeschlitten,
Er lachte, als ich der Länge nach da lag, und fuhr schnell weiter.
|:Refrain:|
Jetzt ist die Erde weiß, nutze es, solange du jung bist,
Nimm die Mädchen heute abend und sing dies Schlittenfahrlied.
Hol dir einen kupierten Braunen, der eine Meile in 2 Minuten 40 schafft,
spann ihn in einen offenen Pferdeschlitten, und lass es knallen! Du wirst in Führung gehen.
|:Refrain:| 

Die Melodie und der Text des Originals unterscheiden sich leicht von den heute gängigen Fassungen. 

Eine andere deutsche Textfassung stammt von Johannes Jorge und Wolf Hausmann: 

Wenn die Winterwinde weh’n, wenn die Tage schnell vergeh’n,
wenn im Schranke, ganz geheimnisvoll, die bunten Päckchen steh’n,
dann beginnt die schöne Zeit, auf die jeder sich schon freut.
Und die Menschen seh’n so freundlich aus und singen weit und breit.

Jingle bells, Jingle bells, klingt’s durch Eis und Schnee.
Morgen kommt der Weihnachtsmann, kommt dort von der Höh‘.
Jingle bells, Jingle bells, es ist wie ein Traum.
Bald schon brennt das Lichtlein hell bei uns am Weihnachtsbaum.

Alles sieht so festlich aus überall in jedem Haus
und es duftet fein nach Pfefferkuchen und dem Weihnachtsschmaus.
Wenn das Glöcklein dann erklingt, sollt ihr seh’n, wie jeder springt,
um zu schau’n, was ihm der Weihnachtsmann für schöne Sachen bringt.

Jingle bells, Jingle bells, klingt’s durch Eis und Schnee.
Morgen kommt der Weihnachtsmann, kommt dort von der Höh‘.
Jingle bells, Jingle bells, es ist wie ein Traum.
Bald schon brennt das Lichtlein hell bei uns am Weihnachtsbaum.

Jingle Bells, Schild in Savannah
Schild in Savannah zur Entstehung des Liedes Jingle Bells, von Deirdre, 28.02.2007, Wikimedia Commons, Public Domain, license CC BY-SA 3.0

White Christmas 

Man kann wohl nicht über amerikanische Weihnachtslieder sprechen, ohne auf das Lied White Christmas einzugehen. Im Zuge der Kommerzialisierung des Weihnachtsfestes sind die beiden Lieder Jingle Bells und White Christmas zu wahren Kassenschlagern geworden.

Das Lied White Christmas soll schon wegen seiner Popularität an dieser Stelle erwähnt werden. Der Song wurde von Irving Berlin (1888-1989) komponiert. Die 1947 veröffentlichte und von Bing Crosby gesungene Version gilt mit 50 Millionen verkauften Platten als die meistverkaufte Single aller Zeiten. Der erfolgreiche Komponist Irving Berlin konnte nicht einmal Noten lesen! Die Niederschrift seiner Werke überließ er seinem Sekretär Helmy Kresa. Diesem präsentierte Irving Berlin am 8. Januar 1940 seine neue Komposition White Christmas mit insgesamt 48 Takten. Er war damals schon der Auffassung, es handele sich bei diesem Titel „nicht nur um den besten Song, den ich jemals geschrieben habe, sondern es ist der beste Song, den jemals jemand geschrieben hat“. Auch Bing Crosby war sofort von dem neuen Song überzeugt: „Darüber brauchst du dir keine Sorgen zu machen.“

Bing Crosby stellte den Song am 25. Dezember 1941 in seiner NBC-Radioshow erstmals der Öffentlichkeit vor. Am 29. Mai 1942 wurde White Christmas – neben fünf weiteren Songs – für den geplanten Film Holiday Inn (deutscher Titel: Musik, Musik) in New York City aufgenommen. In dem Film wirkte neben Bing Crosby auch noch Fred Astaire mit.

Die Single White Christmas / Let’s Start The New Year wurde im August 1942 unter dem Schallplatten-Label Decca veröffentlicht, der Film Holiday Inn kam in den Vereinigten Staaten am 4. August 1942 in die Kinos. Bereits Ende Oktober 1942 erreichte der Song die Spitze der Pop-Hitparade und hielt diese Spitzenposition 11 Wochen lang. In den folgenden Jahren kam der Titel noch 16 Mal in die Top 30. 1945 und 1947 erreichte er noch zweimal die Spitze der Charts.  

Da das Masterband aus dem Jahre 1942 durch die häufige Benutzung beschädigt worden war, musste Bing Crosby den Song am 19. März 1947 nochmals aufnehmen. Diese Version, bei welcher der Violinpart verstärkt wurde, ist die Originalaufnahme, die bis heute – besonders vor Weihnachten – ein Kassenschlager geblieben ist. Der Film Holiday Inn erheilt 1943 den Oscar für den besten Filmsong. Nicht zuletzt aufgrund der alljährlich vor Weihnachten wiederkehrenden Plattenumsätze liegt auf White Christmas weltweit das wertvollste Song-Urheberrecht.

Aufgrund seiner großen Popularität wurde der Song White Christmas noch ein zweites Mal Grundlage für einen Film, diesmal unter dem gleichnamigen Filmtitel. Der Film White Christmas (Weiße Weihnachten) kam im Herbst 1954 in die Kinos und wurde auf Anhieb zum Kassenschlager. Wieder war Bing Crosby in der Hauptrolle, ihm zur Seite stand jedoch diesmal nicht Fred Astaire, sondern Danny Kaye. Noch im selben Jahr brachte auch Frank Sinatra eine weitere Single-Version von White Christmas heraus. Im Jahre 1957 sangen beide Künstler den Titel im Duett in Sinatras Fernsehshow auf ABC-TV. 

Nach einer Mitteilung der ASCAP (American Society of Composers, Authors and Publishers) aus dem Jahre 1998 ist White Christmas mit seinen weltweit 500 Versionen und weltweit 100 Millionen verkauften Singles das erfolgreichste Weihnachtslied aller Zeiten! Von dem Song wurden weltweit 125 Millionen Tonträger in allen Sprachen umgesetzt. Von der RIAA (Recording Industry Association of America) wurde es 2001 auf Platz 2 in die Liste der Songs of the Century aufgenommen. (Auf Platz 1, vor White Christmas, liegt der Song Over The Rainbow mit Judy Garland.)

Da die Melodie von White Christmas wohl allseits bekannt sein dürfte und der Notentext auch noch urheberrechtlich geschützt ist, wird hier nur der Text wiedergegeben:

Englischer Originaltext

The sun is shining, the grass is green,
The orange and palm trees sway.
There’s never been such a day
in Beverly Hills, L.A.
But it’s December the twenty-fourth,—
And I am longing to be up North—
 

I’m dreaming of a White Christmas
Just like the ones I used to know
Where the treetops glisten
and children listen
To hear sleigh bells in the snow.

I’m dreaming of a white Christmas
With every Christmas card I write
May your days be merry and bright
And may all your Christmases be white.

Deutsche Übersetzung (sinngemäß) von Sylvia Kreye

Die Sonne scheint, das Gras ist grün,
die Orangenbäume und Palmen wiegen sich.
Es war noch nie so ein Tag
in Beverly Hills, L.A. (Los Angeles).
Aber es ist der 24. Dezember,
und ich sehne mich danach, oben im Norden zu sein.

Ich träume von einer weißen Weihnacht,
ein Weihnachten, wie ich es früher kannte,
wo die Baumspitzen glänzen
und die Kinder lauschen
den Schlittenglocken im Schnee.

Ich träume von einer weißen Weihnacht,
bei jeder Weihnachtskarte, die ich schreibe,
mögen eure Tage schön und heiter sein
und mögen all eure Weihnachten weiß sein.

Natürlich gibt es auch singbare deutsche Versionen, die jedoch nicht genau dem englischen Originaltext entsprechen. Hier ist die deutsche Textfassung von Bruno Balz, die häufig (beispielsweise von Heintje und Roger Whittaker) gesungen wird:

Süß, singt der Engelchor, Weihnacht
und draußen fällt ganz leis der Schnee.
Festlich strahlen Kerzen, in allen Herzen
vergeh’n Kummer heut und Weh.

Süß, klingt der Glockenton, Weihnacht.
Das Fest der Liebe ist nun da.
Und ein einz’ger Wunsch stellt sich ein,
möcht‘ auf Erden Frieden immer sein. 

Aufnahmen

Auf YouTube findet man sogar die Originalfassung von White Christmas (als Audio-Aufnahme) mit Bing Crosby aus dem Jahr 1942. Es handelt sich um ein historisches Tondokument, das (nach den Angaben auf YouTube) ganz legal durch die Rechteinhaber hochgeladen wurde. Nach aktueller Rechtsprechung des EuGH* spricht also nichts dagegen, es an dieser Stelle einzubetten:

Hier ist noch einmal der Link zur Aufnahme auf YouTube:

https://www.youtube.com/watch?v=w9QLn7gM-hY

Eine Rarität ist auch der Ausschnitt aus dem Film White Christmas mit Bing Crosby in der Hauptrolle, der ebenfalls auf YouTube zu finden ist:

https://www.youtube.com/watch?v=7S-IidmcSN8

Die deutsche Textfassung von White Christmas stammt von Bruno Balz. Von der deutschen Version Weiße Weihnacht gibt es auf YouTube ebenfalls einige Aufnahmen. Zu erwähnen sei hier eine Audio-Aufnahme mit Heintje, die sich nicht nur durch die schöne Stimme des jugendlichen Sängers, sondern auch durch ein schönes, stimmiges Orchesterarrangement auszeichnet. Sie stammt von der LP „Heintje – Fröhliche Weihnacht überall“ aus dem Jahr 1971.

Dankenswerterweise wurde die Aufnahme ganz legal hochgeladen von den Betreibern der Seite „Een retrospectief van musicus Addy Kleijngeld“ (Wim Rozema). Verantwortlich für die Inhalte ist keine Geringere als Henny de Leeuwe-Kleijngeld, die Tochter von Addy Kleijngeld. Addy Kleijngeld war nicht nur der Entdecker und Manager von Heintje, sondern auch ein ausgezeichneter Musiker, Orchesterleiter und Arrangeur. Ein Grund mehr, um auf diese deutschsprachige Aufnahme hinzuweisen:

Hier ist noch einmal der Link zur Aufnahme auf YouTube:

https://www.youtube.com/watch?v=OfrpwBveDUM

Auf derselben LP aus dem Jahre 1971 ist auch das Lied „Jingle Bells“ – ebenfalls gesungen von Heintje und arrangiert von Addy Kleijngeld – zu finden:

Weihnachtslieder in englischer Sprache 

Eine reiche Auswahl an Texten zu englischen und amerikanischen Weihnachtsliedern ist auf den folgenden Websites zu finden:

http://www.santas.net/songs.htm

https://en.wikipedia.org/wiki/Category:American_Christmas_songs  

https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_Christmas_carols  

Quellen in deutscher Sprache

https://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachten_weltweit                

https://de.wikipedia.org/wiki/Jingle_Bells      

https://de.wikipedia.org/wiki/White_Christmas       

https://de.wikipedia.org/wiki/Songs_of_the_Century  

*Mehr zum aktuellen EuGH-Urteil zum Einbetten von Videos:

https://diepresse.com/home/politik/eu/4584667/EuGH_Einbetten-fremder-YouTubeVideos-legal

Quellen in englischer Sprache

https://en.wikipedia.org/wiki/Jingle_Bells      

http://www.41051.com/xmaslyrics/whitexmas.html        

https://en.wikipedia.org/wiki/White_Christmas_(song)   

https://www.timeanddate.com/holidays/us/christmas-day      

http://www.hymnsandcarolsofchristmas.com/Hymns_and_Carols/white_christmas.htm        

https://en.wikipedia.org/wiki/Category:American_Christmas_songs

Notenquellen

Jingle Bells: J. L. Pierpont, Cantorion, Public Domain (gemeinfreies Werk), Cantorion – freie Noten, Notenblätter und Konzertangebote

http://cantorionnoten.de/music/49/Jingle-Bells-Vocal-line      

Vgl. auch: Kurt Pahlen, Die schönsten Weihnachtslieder aus der ganzen Welt, Hug & Co., Zürich, Edition Hug 11582, Seite 88-90.

White Christmas: (C) 1940 & 1942 Irving Berlin Music Corp., USA. Copyright renewed Warner/Chappell Music Ltd., London W6 8BS

Bildquellen

„Dyker Lights“ — the Dyker Heights neighborhood of Brooklyn is known for elaborate Christmas/holiday decorations.

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Dyker_Lights_(62281).jpg

Attribution/Urheberschaft:

Rhododendrites [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], von Wikimedia Commons

Schild in Savannah zur Entstehung des Liedes Jingle Bells, von Deirdre, 28.02.2007, Wikimedia Commons, Public Domain, License CC BY-SA 3.0

Es weihnachtet sehr bei LINGUA & MUSICA

Es weihnachtet sehr bei Lingua & Musica

Mit Weihnachtsliedern und festlichen Klängen durch die Adventszeit

es-weihnachtet-sehr-ein-gedicht-von-sylvia-kreye

Es weihnachtet sehr bei Lingua & Musica. Das Weihnachtsfest naht mit großen Schritten. Daher sollen uns in den nächsten Wochen Weihnachtslieder und festliche Klänge durch die Adventszeit begleiten. Auf diese Weise wollen wir uns das Warten auf das Weihnachtsfest verschönern. Und was wäre eine Adventszeit oder ein Weihnachtsfest ohne Musik?

Damit auch alle Weihnachtslieder bis zum Fest richtig sitzen, bin ich beim Einstudieren der Melodien und Texte gern behilflich. Dabei stütze ich mich auf mein Fachwissen und meine langjährige Berufspraxis als Sängerin, Musikerin und Musikpädagogin.

Damit es noch ein wenig spannender wird, gibt es auf Lingua & Musica in der Zeit vom 1. – 24. Dezember einen musikalischen Adventskalender mit interessanten Beiträgen zu Weihnachtsbräuchen und Weihnachtsliedern in verschiedenen Sprachen. Täglich wird in unserem musikalischen Adventskalender ein neues Türchen geöffnet. Es führt jeweils zu einem bestimmten Weihnachtslied oder zu einer betimmten Region mit ihren typischen, ureigenen Weihnachtsbräuchen.

Die Beiträge sind unter http://linguamusica.eu/der-musikalische-adventskalender und dem jeweiligen Datum nachzulesen, zum Beispiel:

http://linguamusica.eu/der-musikalische-adventskalender-1-dezember

Lingua & Musica wünscht allen Sänger/innen und Musiker/innen, allen Musik- und Opernfreund/innen sowie allen Besucher/innen dieser Website eine frohe Adventszeit.

Weihnachtsaktion bei Lingua & Musica: 

Musikunterricht zu ermäßigten Preisen (bis Ende Dezember)

Als diplomierte Sängerin und staatlich geprüfte Musiklehrerin biete ich qualifizierten Musikunterricht für Junge, Junggebliebene und Spätberufene in den folgenden Fächern an:

  • Gesang
  • Violoncello
  • Gitarre
  • Klavier

Melden Sie sich doch am besten gleich zum Musikunterricht an, damit Sie rechtzeitig zum Weihnachtsfest unter dem Weihnachtsbaum die schönsten Weihnachtslieder singen und im Familienkreis ein wenig Hausmusik machen können. Weitere Informationen finden Sie auf:

WICHTIG: Bis Ende Dezember profitieren Sie bei LINGUA & MUSICA noch von der Weihnachtsaktion und Musikstunden zu ermäßigten Preisen: 

  • € 26,– je Unterrichtseinheit zu 45 Minuten (statt € 33,–)
  • € 32,– je Unterrichtseinheit zu 60 Minuten (statt € 40,–)

Ich freue mich auf Ihre Anfrage und wünsche Ihnen noch eine frohe Adventszeit!

Hier geht’s zum Anmeldeformular:

Anmeldeformular_Musikunterricht_Lingua & Musica