HEIN SIMONS – LEBENSLIEDER – CD-Rezension
COVER_ALBUM_Hein_Simons_Lebenslieder_4053804313209-1 – mit freundlicher Genehmigung der TELAMO GmbH

HEIN SIMONS – LEBENSLIEDER – CD-Rezension

HEIN SIMONS – LEBENSLIEDER

CD-Rezension von Sylvia Kreye

Heute, am 6. September, erscheint bei TELAMO das neue Album LEBENSLIEDER von Hein Simons. Es ist das persönlichste Album des Sängers – eine musikalische Zeitreise mit deutschsprachigen Coverversionen unvergessener Hits. Nach seinem erfolgreichen Jubiläumsalbum HEINTJE UND ICH, auf dem der Sänger im Duett mit seinem jüngeren Ich singt, widmet sich Hein Simons nun jenen zeitlosen Klassikern, die kombiniert den Soundtrack seines Lebens ergeben, weil sie ihn über Jahrzehnte hinweg begleitet, bewegt, getröstet und inspiriert haben. Es sind Klassiker von Vorbildern und Kollegen aus aller Welt, von Peter Alexander bis Udo Jürgens, von Caterina Valente bis Freddy Quinn, von Frank Sinatra über Elvis Presley bis hin zu Joe Cocker.  

Hein Simons, LEBENSLIEDER – Neues Album erscheint bei TELAMO

Anknüpfend an den Sensationserfolg seines Top-10-Albums HEINTJE UND ICH, widmet sich Hein Simons nun jenen zeitlosen Klassikern, die kombiniert den Soundtrack seines Lebens ergeben – weil sie ihn über Jahrzehnte hinweg begleitet, bewegt, getröstet und inspiriert haben.

Das brandneue Album LEBENSLIEDER vereint 15 sehr persönliche, vom angestammten Erfolgsproduzenten Christian Geller extrem facettenreich arrangierte Coversongs.

Der mittlerweile 64-jährige Hein Simons bezeichnet den Longplayer treffend als „eine Zeitreise“, als „eine Reise entlang jener Lieder, die in meinem Leben einfach eine wahnsinnig große Rolle gespielt haben“.

Man hört sofort, dass zwischen Hein Simons und diesen Songs eine innige und intensive Beziehung besteht, denn schließlich sind es ausnahmslos Klassiker von Vorbildern und Kollegen aus aller Welt – Melodien, die ihn über die Jahre hinweg begleitet haben. Sie ergeben zusammen den Soundtrack zu seinem Leben – seine „Lebenslieder“.

„Auch Dinge, die man vielleicht nicht unbedingt von mir erwarten würde“, seien dabei, erklärt der Niederländer Hein Simons, der alle Titel auf Deutsch eingesungen hat. „Auch kann ich endlich mal zeigen, was ich mit meiner heutigen Stimme alles machen kann“, fügt der in Belgien lebende Sänger hinzu.

„Mir war wichtig, dass diese Songs eben auch nach mir klingen, also nicht bloß 1:1 nachgesungen“, sagt Hein Simons abschließend über sein neues Album „Lebenslieder“. Das Ergebnis ist ein wunderschönes Coveralbum, mit dem er sich vor seinen persönlichen Helden verneigt – und dabei selbst ganz neue musikalische Facetten präsentiert.

Sein persönlichstes Album

Die persönlichen Erinnerungen, die Hein Simons mit den Liedern und Künstlern verbindet, sind so interessant und spannend, dass es sich lohnt, sie hier ungekürzt wiederzugeben:

 1: „California Blue“

„‘California Blue’, Roy Orbison, ganz toller, großer Künstler, den ich wirklich sehr verehre. Gerade dieser Song zählt zu meinen absoluten Favoriten, weshalb ich schon länger den Wunsch hatte, selbst eine Version davon einzusingen. Für diesen Titel, aber auch ganz allgemein für dieses ganze Album gilt: Ich finde es toll, auch Dinge zu präsentieren, die wohl die meisten Leute in dieser Form nicht unbedingt von mir erwartet hätten. So kann ich zum Beispiel endlich auch mal zeigen, was ich mit meiner Stimme, meiner heutigen Stimme alles machen kann. In diesem Fall ist es der Übergang von Normalstimme zur Kopfstimme, was die Sache schon deutlich interessanter macht…“

2: „Bist du einsam heut Nacht“ (Are you lonesome tonight)

„Ich war damals gerade in Amerika zu Gast und bin dort in vielen großen TV-Sendungen aufgetreten; unter anderem durfte ich mit Leuten wie Gene Kelly, Lee Marvin und den Osmond Brothers auftreten. Die Osmonds spielten damals im Vorprogramm von Elvis, der in Vegas seine eigene Show hatte. Und obwohl ich immer gerne aufgetreten bin, war ich damals eher so drauf, dass ich nach getaner Arbeit am liebsten schnell wieder nach Hause wollte. Die Osmonds jedoch, die zwischen den vielen Las-Vegas-Shows nach L.A. gekommen waren, richteten mir aus, dass Elvis mich gerne einladen, mich treffen wollte – und das ist natürlich eine Geschichte, bei der es mir heute noch leidtut, dass ich es nicht gemacht habe. Mir war das damals auch nicht bewusst, wie groß das war. Tja, heute würde ich natürlich gerne etwas länger in den Staaten bleiben, um Elvis kennenzulernen – aber hinterher ist man ja immer schlauer.“

3: „Wunderbar ist die Welt“ (What a wonderful world)

„Dieser Song von Louis Armstrong ist das absolute Lieblingsstück meines Vaters. Für ihn war dieser Song einfach der allergrößte – und ich fand ihn auch schon immer wahnsinnig schön. Ich hörte ihn auch deshalb so oft, weil mein Vater diese Melodie sehr häufig sang oder pfiff. Eine kleine Erinnerung an meinen Vater, für den ich diese deutsche Coverversion letztlich auch aufgenommen habe.“

4: „Griechischer Wein“

„‘Griechischer Wein’, und Udo – natürlich – ein Mann, den ich sehr oft getroffen habe, zum Beispiel bei Fernsehsendungen. Udo Jürgens war einer der ersten großen Künstler, die ich überhaupt getroffen habe. Damals gab es in Holland noch einen großen Preis, die Grand Gala du Disque, und man bekam dort den Edison verliehen. Meine damalige Plattenfirma hatte mich nach Amsterdam zur Gala eingeladen, obwohl meine erste Schallplatte noch gar nicht erschienen war – „Mama“ auf Holländisch. Sie wollten, dass ich schon mal die anderen Künstler kennenlerne. Unter anderem lernte ich so also Udo kennen, und das Schöne ist, dass ich ein, zwei Jahre später dann selber diesen Preis entgegennehmen durfte. Danach haben sich meine und Udos Wege noch sehr, sehr häufig gekreuzt.“

5: „Fremde in der Nacht“ (Strangers in the night)

„Das ist so ein Song, der mich wirklich schon immer begleitet – seit es ihn gibt. Ein Deutscher hat ihn geschrieben, Bert Kaempfert. Wie das ganze Album, ist das so ein Titel, der einen wirklich mitnimmt auf eine Zeitreise, eine Reise entlang jener Lieder, die in meinem Leben einfach eine sehr große Rolle gespielt haben. Und da darf Frank Sinatra nicht fehlen.“

6: „Buona Notte Bambino“

„Ja, das ist eines der schönsten Lieder, das ich kenne. Ist von einem Italiener geschrieben, Rocco Granata, der wie ich in Belgien lebt. Wir haben überhaupt viel gemeinsam: Seine Eltern waren Gastarbeiter, die unter Tage gearbeitet haben, und Rocco hat zunächst eher bloß nebenher Musik gemacht – wobei unter anderem dieser Hit entstanden ist. Ein weiterer toller Song aus dieser Zeit, der auch aus seiner Feder stammt, ist „Marina“ – „Marina, Marina, Marina“. Wie man sieht, war’s gar nicht so leicht, sich auf die endgültigen Titel für dieses Album festzulegen – es gibt einfach zu viele schöne Lieder –, aber dieser hier musste dabei sein.“

7: „Und manchmal weinst du sicher ein paar Tränen“

„Zu ihm brauche ich wohl nicht viel zu sagen, denn mit Peter verbindet mich natürlich sehr viel. Ein Mann, den ich bewundere, die Art und Weise, wie er gearbeitet hat, wie er vorbereitet war…

Schließlich habe ich während der Dreharbeiten von Filmen zum Teil mehrere Monate mit ihm verbracht. Ja, es war schon ein sehr persönliches Verhältnis. Ich war mit ihm angeln – genauer: fliegenfischen, was auch nicht jeder von sich behaupten kann. Wie ein echter Profi hat er das beherrscht; das war so beeindruckend, dass ich eigentlich mehr zugeschaut habe. Wir waren von Kopf bis Fuß in Ölzeug gekleidet, mit so ganz langen Stiefeln und Hosen…

Gerade der Text dieses Stücks fasziniert mich: Es ist eine so wahre Geschichte, und ich meine, das ist ein Titel, den hat er vor 40 Jahren gesungen, glaube ich, und das ist auch heute noch so, dass sich die Leute zu wenig Zeit füreinander nehmen. Vor allen Dingen Mann und Frau.“

8: „Wo meine Sonne scheint“ (Island in the sun)

„Caterina Valente war die allererste Künstlerin, die ich im Fernsehen kennengelernt habe. Das war bei einer großen Show in Belgien. Ich durfte ja am Anfang in Holland gar nicht auftreten, also lief das dann über Belgien. Und da habe ich dann ganz früh die Valente getroffen – wie so oft in den Jahren danach. Sie ist ja eigentlich ein Zirkuskind, und das hat sie mir auch häufiger gezeigt: Sie zeigte mir dann etwa, was man mit sechs oder acht Bällen machen kann. Sie konnte allerhand Tricks, und das war immer sehr unterhaltsam.“

9: „Die Gitarre und das Meer“

„Freddy Quinn ist ein ähnlicher Fall wie die Valente: Er hat auch im Zirkus gearbeitet, Seemann war er noch dazu; der hat alles Mögliche gemacht, war ein total Verrückter. Wie fit und wie zäh der war, rein körperlich! Ich war mit ihm mal oben im Bayerischen Hof, da gibt’s dieses Schwimmbad und diese Balustrade, und er hat doch tatsächlich einen Handstand auf der Balustrade gemacht! Großer Künstler!“

10: „Kalkutta liegt am Ganges“

Das war meine allererste Fernsehsendung in Deutschland. Damals mit ‘Mama’ noch, und Vico Torriani hatte kurz zuvor die Show ‘Der Goldene Schuss’ übernommen. Ich hatte dann meine Premiere in seiner Show, und danach traf ich ihn nicht nur in seiner Sendung wieder, denn wir haben auch mal fürs ZDF so einen Film gedreht, der hieß ‘Vico, Heintje und ein Elefant’. Das Lied selbst ist ein echter Zungenbrecher, muss man dazu wissen, also da braucht man wirklich wahnsinnig viel Luft, um das zu schaffen – aber das Ergebnis ist witzig geworden.“

11: „Komm in meine Welt“ (Welcome to my world)

„Es gibt ja etliche Versionen von diesem Lied, aber Jim Reeves hatte damit einen großen Hit. Ein ganz, ganz altes Lied, ein wunderschönes Lied ist das. „Welcome to My World“ hieß das Original, und besonders mit meinem damaligen Produzenten haben wir diesen Song rauf und runter gehört. Absoluter Wunschtitel also, den ich wie alle Songs auf Deutsch machen wollte, weil in der Originalsprache kann man ja gleich das Original hören: Besser kann man’s bei derartigen Titeln so oder so nicht machen. Mir war wichtig, dass die Songs eben auch ein wenig nach mir klingen, nach Hein Simons, also nicht bloß 1:1 nachgesungen.“

12: „Wenn du in meinen Träumen“ (Somewhere over the rainbow)

„Also die Version von Judy Garland habe ich damals im Fernsehen gesehen, und die fand ich sofort ganz toll. Der Song selbst ist ja vor gar nicht so langer Zeit auch noch einmal von diesem Hawaiianer – Israel Kamakawiwo’ole – aufgenommen worden. Ein echter Klassiker, der auch auf Deutsch hervorragend funktioniert.“

13: „Aber dich gibt’s nur einmal für mich“

„Auch so ein Klassiker, den schon viele Kollegen eingesungen haben in den letzten vier, fünf Jahrzehnten – weil er einfach nie alt wird! Was mich angeht, habe ich den Song zuletzt schon immer in meiner Live-Show präsentiert, als Teil von einem Medley; insofern war die Wahl also gewissermaßen schon gefallen, als die Idee für dieses Album noch nicht mal im Raum stand.“

14: „Ein Lied für die Kinder“ (Song for the children)

„Oscar Harris ist ein guter Freund von mir, der diesen Titel einst in Holland gesungen hat. Bei uns war das damals ein großer Hit, der mir auch sofort sehr gut gefallen hat. Auch den Songschreiber, Dries Holten, kenne ich persönlich sehr gut; aus seiner Feder stammt zum Beispiel auch die „Immer wieder sonntags“-Melodie. Ich rief ihn also an und fragte, ob ich eine Aufnahme von diesem Lied machen könnte, und er sagte nur: ‘Da wäre ich echt sehr, sehr stolz, wenn du das aufnimmst.’“

15: „Du bist so wundervoll“ (You are so beautiful)

„Ich muss gestehen, dass ich bei diesem Song durchaus an mich gedacht habe: Mit so einem Titel nämlich wollte ich einfach zeigen, was ich mit meiner Stimme machen kann. Es ist schon ein sehr anspruchsvoller Song. Über Joe Cocker brauchen wir nicht zu reden: Eine Legende, und ich fand’s besonders toll, dass er so eine Ballade gemacht hat. Ich hab’s nun auf meine Art gemacht, mit meiner Stimme, meiner Herangehensweise, und ich bin sehr stolz auf das Ergebnis. Auch auf die Gefahr hin, dass der eine oder andere Fan von ganz früher sich vielleicht wundern wird über die Titelwahl, war mir gerade dieses Stück für die neue CD sehr, sehr wichtig.“

(Textquelle: TELAMO, Track by Track zu Hein Simons, Lebenslieder)

Klangvoller Bariton

Dass Hein Simons zu diesen unvergessenen Melodien eine große Affinität hat, spürt man deutlich an seinem Gesang. Es ist beeindruckend, was der Sänger musikalisch und stimmlich aus diesen Evergreens herausholt, wie er es schafft, den von ihm bewunderten Künstlern ein musikalisches Denkmal zu setzen.

Mit seinen 64 Lenzen ist Hein Simons das Alter stimmlich nicht anzumerken. Wenn auch seine Stimme in den letzten Jahren nachgedunkelt ist, verfügt er nach wie vor über einen großen Stimmumfang, eine schöne, ausladende Mittellage und eine Strahlkraft (gerade auch in der höheren Baritonlage), wie sie bei Sängern in der Schlagerbranche nur noch selten anzutreffen ist.

Gerade auch in diesen „Lebensliedern“ überzeugt Hein Simons durch seinen klangvollen, tragfähigen Bariton und seine Ausdrucksstärke. Mit seinen gefühlvollen Interpretationen und seinem samtigen Timbre gelingt es ihm, seine Zuhörer zu berühren. Warm und ausdrucksvoll klingt seine Stimme in Welthits wie „Wunderbar ist die Welt“ (What a wonderful world), „Fremde in der Nacht“ (Strangers in the night), „Wenn du in meinen Träumen“ (Somewhere over the rainbow), „Aber dich gibt’s nur einmal für mich“ und „Wo meine Sonne scheint“ – um nur einige zu nennen.

Hein Simons versteht es, seine Kopfstimme geschickt einzusetzen. Dies zeigt sich besonders in Liedern wie „California Blue“ oder „Die Gitarre und das Meer“. Am Schluss der Ballade „Du bist so wundervoll“ (die deutsche Version des Joe-Cocker-Songs „You are so beautiful“) sorgt er für eine interessante vokale Überraschung: Durch ein ausdrucksvolles Kopfstimmen-Piano auf dem hohen Ton verleiht er seinem Gesang eine besonders weiche, zarte Klangfarbe, wodurch die Ballade einen romantisch verinnerlichten Charakter bekommt. Das geht wirklich zu Herzen. Dank seiner warmen Stimme und seiner persönlichen Interpretation kommen viele dieser unvergesslichen Melodien (gerade auch die Joe-Cocker-Ballade) sogar noch besser zum Ausdruck als die jeweiligen Originalfassungen.

Stimmige Spezialarrangements

Wie schon beim Jubiläumsalbum HEINTJE UND ICH, erweist sich Christian Geller auch im Falle der LEBENSLIEDER als einfallsreicher und einfühlsamer Produzent. Er hat geradezu ein untrügliches Gespür für ansprechende Spezialarrangements, die für Hein Simons und seine Stimme maßgeschneidert sind. Wie schon bei dem Album HEINTJE UND ICH, so bestechen auch die Arrangements der LEBENSLIEDER durch den üppigen Klang der Gitarren und den Einsatz von Chor und Streichinstrumenten. Es ist bemerkenswert, wie es dem Produzenten gelingt, diesen Klassikern durch seine facettenreichen Arrangements neues Leben einzuhauchen.

Es ist ein angenehmer Gegensatz zu dem heutzutage in der Schlagerszene weit verbreiteten Disco-Sound, bei dem die Gesangsstimme häufig von den Begleitinstrumenten zugedeckt wird. Erneut ist es Christian Geller gelungen, mit seinen einfallsreichen Arrangements einen ganz speziellen, charakteristischen Sound zu kreieren und somit einen hohen Wiedererkennungswert zu schaffen.

Aber ein kleiner Wermutstropfen bleibt dennoch: Auch bei diesem Album wurde der „Sound“ am Computer gemischt – ein Verfahren, das sich bei heutigen Studioproduktionen in der U-Musik durchgesetzt hat und allgegenwärtig ist. Jeder Musiker hört sofort, dass es sich hier um einen synthetischen Sound handelt und keine „richtigen“ Gitarren bzw. Streichinstrumente zum Einsatz kommen. Ich persönlich würde mir auch für den deutschen Schlager eine „Renaissance“ der natürlichen Musikinstrumente sehr wünschen. Dann würden auch wieder mehr Musiker/-innen Arbeit bekommen. Aber das bleibt wohl in der heutigen Schlagerszene ein Wunschtraum!

Single als Vorgeschmack auf das neue Album

Als kleiner Vorgeschmack auf das neue Album erschien bereits am 21. Juni 2019 die Single „Wo meine Sonne scheint“, ein Klassiker, der durch Harry Belafonte (englische Originalversion: Island in the sun) und Caterina Valente (deutschsprachige Version) berühmt geworden ist. Mit seinem neuen Titel „Wo meine Sonne scheint“ ist Hein Simons bereits seit Wochen in diversen Hitparaden erfolgreich vertreten.

Außerdem ist als Auskopplung zum Album soeben noch die Single „California Blue“ erschienen.

Rechtzeitig zum Erscheinungsdatum des Albums LEBENSLIEDER wurde auf YouTube auch das offizielle Video zu „California Blue“ veröffentlicht:

Heute, am 6. September, erscheint nun das neue Album LEBENSLIEDER. Passend zur CD wird es auch diesmal wieder eine DVD mit Musikvideos geben. Das Album wurde auch bereits im Deutschen Musikfernsehen (in der Sendung „Hein Simons auf den Spuren von Heintje“) mehrmals vorgestellt. Und das kann man schon versprechen: Es wird ein sehr schönes, stimmungsvolles Album.

Das Album ist ab sofort online und im Handel erhältlich. Die CD, die DVD und die Fanbox können bei Shop24Direct bereits vorbestellt werden. Hier geht’s zur Bestellung:

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Ein halbes Jahrhundert voll Gesang und Musik

Auf ein halbes Jahrhundert voll Gesang und Musik kann Hein Simons nun schon zurückblicken. Für seine Musikalität, sein Naturtalent und seinen gesunden Instinkt für das Singen habe ich diesen Sänger schon immer sehr bewundert. Er ist und bleibt mein Favorit und Vorbild im Bereich der Unterhaltungsmusik.

Mit seinem umfangreichen Repertoire und seiner schönen, modulationsfähigen Stimme gelingt es Hein Simons immer wieder, seine Zuhörer (nicht nur seine eingefleischten Fans) zu begeistern – und das nun schon seit mehr als fünf Jahrzehnten. Er versteht es einfach, auf der Bühne zu kommunizieren und das Publikum in seinen Bann zu ziehen.

Als Kinderstar rührte er unter dem Namen „Heintje“ seine Fans (vor allem die Mütter) zu Tränen. Auch wenn es für ihn als Erwachsenen naturgemäß schwieriger wurde, an seine früheren Erfolge anzuknüpfen, ist Hein Simons stets der Musik und auch sich selbst treu geblieben. Er hat sich nie verbiegen lassen – und das ist auch gut so! Dank seiner stimmlichen Möglichkeiten sorgte er immer wieder für freudige Überraschungen: So konnte er mit gelungenen Parodien (in den späten 70er Jahren) ebenso überzeugen wie mit Schlagern, Volksmusik und Welthits. Auch in den neuen Bundesländern konnte er nach dem Fall des Eisernen Vorhangs viele Erfolge feiern. Seit Mitte der 90er Jahre hat er sogar eigene Songs komponiert und selbst produziert.

Im Jahr 2017 konnte er mit seinem Duett-Album HEINTJE UND ICH ein erfolgreiches Comeback feiern. Und nun folgen seine LEBENSLIEDER – ein Album, das ebenfalls großen Erfolg verspricht.

Zur Komplettierung seines umfangreichen Schaffens fehlt jetzt eigentlich nur noch ein kleiner „Ausflug“ ins klassisch-romantische Repertoire. Warum er sich – trotz seines stimmlichen Potenzials – an dieses Abenteuer bisher noch nicht so recht herangewagt hat, bleibt eine offene Frage. Aber was nicht ist, kann ja noch werden… Es würde sich sicher lohnen (und sei es zunächst nur in Form eines Bonus-Tracks). Bei seinen vielen Fans würde das sicherlich wieder für Gänsehaut-Momente sorgen.

Doch nun freuen wir uns erst einmal auf das neue Album LEBENSLIEDER. Am besten gleich bestellen – es lohnt sich!

Quellen

TELAMO, Albumfact zu Hein Simons, Lebenslieder
TELAMO, Track by Track zu Hein Simons, Lebenslieder

Bildquellen und Videos

TELAMO, CD-Cover zu Hein Simons, Lebenslieder

TELAMO, YouTube-Kanal „Schlager für alle“ – mit freundlicher Genehmigung der TELAMO GmbH

 

Veröffentlicht von

Sylvia Kreye

Diplomierte Sängerin und staatlich geprüfte Musiklehrerin, Kulturjournalistin und Übersetzerin.

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